Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphrasia nemorosa x stricta
Wer (Euphrasia nemorosa x stricta) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Die zierliche, krautige Pflanze mit den kleinen Lippenblüten und dem markanten gelben Fleck ist ein filigranes Wunderwerk auf nur 0,24 m Höhe. In deinem Garten übernimmt sie eine ganz besondere Rolle als Halbschmarotzer (Pflanze, die Wasser und Nährstoffe von Gräsern bezieht), indem sie dominante Gräser im Wuchs bremst. Das schafft wertvollen Platz für andere heimische Wildblumen und fördert so indirekt die gesamte Artenvielfalt deiner Wiese. Dank ihres extrem geringen Gewichts der Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von nur 0,1539 mg verbreitet sie sich unkompliziert über den Wind. Wenn du eine natürliche, dynamische Wiese entwickeln möchtest, ist dieser Augentrost eine ideale Wahl.
Der natürliche Wiesenwächter: Bremst Gräser aus und schafft Platz für Blumen.
Obwohl für diese spezifische Kreuzung keine direkten Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, erfüllt sie eine Schlüsselfunktion im Ökosystem der Magerwiese. Als Halbschmarotzer entzieht sie Gräsern Mineralien und Wasser, was deren Konkurrenzkraft schwächt und so die floristische Vielfalt erhöht. Davon profitieren indirekt alle Insekten, die auf eine hohe Kräutervielfalt angewiesen sind. Mit einer Blattfläche von 44,0 mm² bietet sie zudem Kleinstlebewesen Lebensraum im bodennahen Bereich. Die winzigen Samen sind mit 0,1539 mg so leicht, dass sie zur Fernausbreitung fähig sind und so neue Lebensräume erschließen können. Im Winter dienen die stehengelassenen Fruchtstände als winzige Futterquelle für spezialisierte Samenfresser unter den Vögeln.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie als Halbschmarotzer Inhaltsstoffe ihrer Wirtspflanzen aufnehmen kann, sollte sie nicht in der Nähe von Spielflächen für Kinder stehen und keinesfalls verzehrt werden. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.24 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, da die Art auf Licht angewiesen ist.
Boden: Der Untergrund muss mager, ungedüngt und gut durchlässig sein.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Ansiedlung ist im Frühling von März bis Mai.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die geringe Höhe von 0,24 m; setze sie in den Vordergrund.
Wirtspflanzen: Da sie ein Halbschmarotzer ist, muss sie zwingend direkt zwischen Gräser gepflanzt werden.
Pflege: Vermeide jegliche Düngung, da dies die Wirtsgräser zu stark fördert und den Augentrost verdrängt.
Vermehrung: Lass die Pflanze im Herbst unbedingt stehen, damit sie ihre leichten Samen über den Wind verteilen kann.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 cm Abstand zu anderen krautigen Wildblumen.
Gute Partnerin: Schaf-Schwingel (Festuca ovina) — er dient als idealer Wirt und teilt die Vorliebe für nährstoffarme Böden.
Dieser Augentrost gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist eine natürliche Kreuzung aus den Arten Euphrasia nemorosa und Euphrasia stricta. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er als nicht verholzte Pflanze mit breitblättrigem Laub vorkommt. Eine botanische Besonderheit ist seine Lebensweise: Er besitzt spezielle Saugorgane an den Wurzeln, um Gräser anzuzapfen. Morphologisch ist er durch seine kompakte Wuchshöhe von genau 0,24 m und die relativ kleine Blattfläche von 44,0 mm² an sonnige, karge Standorte angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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