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Euphrasia rostkoviana
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dokumentiert
Du erkennst den Gemeinen Augentrost (Euphrasia rostkoviana agg.) an seinen kleinen, lippenförmigen weißen Blüten, die oft einen gelben Fleck im Schlund und feine violette Adern tragen. Als Bewohner von sonnigen Magerwiesen (nährstoffarme Grasflächen) zeigt dir dieser zierliche Gast sofort an, ob dein Gartenboden die richtige Qualität für eine hohe Artenvielfalt besitzt. Obwohl für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, ist sie als Teil der heimischen Flora ein wertvoller Baustein für das ökologische Gleichgewicht. Wenn du eine naturnahe Blumenwiese anlegen möchtest, ist dieser Lichtliebhaber ein Zeichen dafür, dass du alles richtig machst. Hol dir diesen kleinen Spezialisten in den Garten, um den Charakter alter Kulturlandschaften zu bewahren.
Zierlicher Wiesenbewohner: 30 Zentimeter pure Natur für echte Magerstandorte.
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Die ökologische Stärke des Gemeinen Augentrosts liegt in seiner Spezialisierung auf magere, sonnige Standorte, die in der modernen Landschaft selten geworden sind. Mit einem Diasporengewicht von nur 0,31 mg (Gewicht der Ausbreitungseinheit) nutzt die Pflanze den Wind für die Fernausbreitung, um neue Lebensräume zu erschließen. Da die Art krautig wächst und nicht verholzt, fügt sie sich nahtlos in die Dynamik von Magerwiesen ein, die regelmäßig gemäht werden. Sie dient als wichtiger Indikator für die Bodenqualität: Wo sie gedeiht, ist die Nährstoffsättigung gering genug für viele andere bedrohte Pflanzenarten. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten hinterlegt sind, bereichert ihre Anwesenheit die strukturelle Diversität deines Gartens erheblich.
Bitte beachte, dass der Gemeine Augentrost als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn er eine traditionelle Anwendung in der Naturheilkunde findet, solltest du im Garten darauf achten, dass Kinder nicht mit der Pflanze spielen oder Teile davon verzehren. Die Einstufung mahnt zu einem verantwortungsbewussten Umgang im Familien- oder Haustiergarten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,296 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gemeine Augentrost gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist in Deutschland sowie weiten Teilen Mitteleuropas heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Frischwiesen und Weiden auf neutralen bis schwach sauren Böden, die nicht gedüngt werden. Die Pflanze wächst krautig und nicht verholzt, wobei sie eine präzise Wuchshöhe von 0.3 m erreicht. Als Besonderheit gilt die Gattung als Halbschmarotzer, was bedeutet, dass sie mit ihren Wurzeln Kontakt zu benachbarten Gräsern aufnimmt, um deren Wasser- und Nährstoffvorräte mitzunutzen, ohne den Wirt dabei dauerhaft zu schädigen.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.