Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphrasia salisburgensis subsp. salisburgensis
An seinem extrem niedrigen Wuchs von nur 0,08 m und den charakteristischen, breitblättrigen Laubblättern lässt sich der Salzburger Augentrost (Euphrasia salisburgensis subsp. salisburgensis) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser zierliche Gebirgsbewohner ein echtes Juwel, da er als Schwachzehrer (Pflanze, die auf nährstoffarmen Böden wächst) perfekt an magere Standorte angepasst ist. Er zeigt dir an, dass dein Boden optimal kalkhaltig und mager ist, was die Ansiedlung weiterer seltener Spezialisten ermöglicht. Auch wenn die Datenlage keine spezifischen Insektenarten nennt, bereichert er die Vielfalt deines Steingartens ungemein. Wenn du ein Liebhaber alpiner Flora bist und einen sonnigen Platz hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Zierlicher Alpin-Spezialist: Nur 8 cm klein und ein Muss für echte Kalk-Steingärten.
Der Salzburger Augentrost spielt eine wichtige Rolle in spezialisierten Ökosystemen, da er als Schwachzehrer auf Standorten gedeiht, die für die meisten Gartenpflanzen zu karg sind. Obwohl spezifische Bestäuberdaten für diese Unterart in der Datenbank fehlen, ist er als Teil der alpinen Flora ein wichtiger Baustein für die lokale Biodiversität. Durch seine geringe Höhe von 0,08 m besetzt er die unterste Vegetationsschicht und bietet dort Deckung für Kleinstlebewesen. Sein Vorkommen ist ein Indikator für einen basenreichen, ökologisch wertvollen Bodenzustand. Da er einjährig ist, produziert er jährlich Samen, die zur Erhaltung der Art an ihrem Standort beitragen.
Der Salzburger Augentrost ist als nicht kindersicher eingestuft. Da die Pflanze für Haushalte mit kleinen Kindern nicht uneingeschränkt empfohlen wird, sollte sie außerhalb der Reichweite von Spielflächen gepflanzt werden. Bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Ein vorsichtiger Umgang mit der Pflanze im Garten wird angeraten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.077 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht : Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8), an dem die Pflanze viel direktes Licht bekommt.
Boden : Der Boden muss unbedingt mager sein (Schwachzehrer). Vermeide jegliche Düngung.
Kalkgehalt : Setze die Pflanze in kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktion 8), idealerweise in einem Steingarten.
Feuchtigkeit : Halte das Substrat frisch, also mäßig feucht (Feuchte 4), aber vermeide Staunässe.
Pflanzzeit : Die beste Zeit zum Einsetzen ist im Frühling von März bis Mai.
Wuchshöhe : Beachte bei der Planung, dass die Pflanze mit 0,08 m sehr klein bleibt und nicht von Nachbarn überdeckt werden darf.
Vermehrung : Da sie einjährig ist, solltest du die verblühten Triebe im Herbst stehen lassen, damit sie sich selbst aussäen kann.
Pflanzpartner : Das Kalk-Blaugras (Sesleria caerulea) ist eine hervorragende Nachbarin, da es die gleichen kalkreichen und frischen Standortbedingungen in alpinen Lagen teilt.
Der Salzburger Augentrost gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist in Deutschland vor allem in den kalkreichen Regionen der Alpen heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind sonnige, frische Kalkmagerrasen (nährstoffarme, basische Wiesen) und alpine Schutthalden. Als krautige Pflanze erreicht er eine exakte Wuchshöhe von 0,08 m und zeichnet sich durch eine sehr kleine Blattfläche von 32,0 mm² aus. Er bevorzugt kühle, nordische oder alpine Klimabedingungen und reagiert empfindlich auf zu hohe Nährstoffgaben im Boden.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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