Bild folgtKI-generierte IllustrationCyclachaena xanthiifolia
Auch bekannt als: Euphrosyne xanthiifolia
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Auffällig sind beim Rispenkraut (Cyclachaena xanthiifolia) die großen, herzförmigen Blätter und der stattliche, aufrechte Wuchs, der an eine robuste Staude erinnert. In deinem Naturgarten ist diese Art wertvoll, da sie erst spät im Jahr ihre Energie für Bestäuber bereitstellt und so Versorgungslücken schließt. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Magerrasen-Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von der späten Blütezeit. Wenn du auch im Spätsommer ein Buffet für Falter anbieten möchtest, ist sie eine interessante Ergänzung für dich. Du solltest sie jedoch mit Bedacht platzieren, da sie nicht als kindersicher gilt.
Späte Energie: Ein wichtiger Schmetterlingstreffpunkt von August bis Oktober.
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Das Rispenkraut bietet eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber im späten Kalenderjahr. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen verschiedene Edelfalter die Pflanze als Energiequelle, darunter der Algerische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und spezialisierte Arten wie der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) fliegen die Blütenstände an. Da die Blütezeit bis in den Oktober reicht, ist sie ein entscheidender Baustein für die Nahrungssicherung vor der Überwinterung vieler Insekten.
Das Rispenkraut wird als nicht kindersicher eingestuft, da der Kontakt mit den Pflanzenteilen bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen kann. Achte darauf, dass Kinder nicht mit der Pflanze spielen. Im Falle von Unfällen oder Symptomen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Aug – Okt
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Größe erreicht.
Boden: Der Untergrund sollte nährstoffreich und ausreichend feucht sein, ideal ist ein humoser Gartenboden.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im April oder Mai aus, sobald kein tiefer Bodenfrost mehr zu erwarten ist.
Wasserbedarf: Achte besonders im Hochsommer auf eine gleichmäßige Wasserversorgung.
Mykorrhiza: Dank der arbuskulären Mykorrhiza (Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen) benötigt die Pflanze kaum zusätzlichen Dünger.
Pflege: Da sie nicht kindersicher ist, solltest du beim Rückschnitt Handschuhe tragen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Blütezeit: Die Blüten erscheinen spät im Jahr, meist von August bis Oktober.
Pflanzpartner: Die Wilde Möhre (Daucus carota) ist eine ideale Partnerin, da sie ähnliche Ruderalstandorte bevorzugt und die ökologische Wertigkeit für Insekten steigert.
Das Rispenkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird heute der Gattung Euphrosyne zugeordnet. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, findet man es in Mitteleuropa vor allem auf Ruderalstandorten (nährstoffreiche Brachflächen oder Schutthalden). Charakteristisch sind die kleinen, grünlichen Blütenköpfe, die in dichten Rispen angeordnet sind. Eine botanische Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, welche die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme unterstützt und ihre Widerstandskraft stärkt.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →