Bild folgtKI-generierte IllustrationEupithecia virgaureata
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Wirtspflanzen
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An ihrer zierlichen Gestalt und dem typischen Ruhebild mit flach ausgebreiteten Flügeln lässt sich Eupithecia virgaureata sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter gehört zu den Spannerartigen, die in deinem Garten zwei Generationen pro Jahr ausbilden können. Die Weibchen legen ihre winzigen Eier einzeln an den Blütenständen der Futterpflanzen ab. Im Frühling und Sommer besuchen die Falter zur Nektaraufnahme gerne Doldenblütler wie den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder die Wilde Engelwurz (Angelica sylvestris). Die Raupen sind polyphag (fressen viele verschiedene Pflanzenarten) und ernähren sich vorwiegend von den Blüten und Samen ihrer Wirtspflanzen. Zu ihren Leibspeisen zählen die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium), das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) und der Gewöhnliche Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris). Auch an der Roten Lichtnelke (Silene dioica) kannst du die Raupen entdecken. Nach der Fressphase verpuppt sich das Tier, wobei die letzte Generation als Puppe im Boden oder in der Streuschicht überwintert. Du kannst diesen Nützling fördern, indem du heimische Wildstauden wie die Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea) pflanzt. Belasse vertrocknete Stängel bis zum Frühjahr im Garten, um den Puppen ein sicheres Winterquartier zu bieten. Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,0038 Gramm ist dieser Falter ein echtes Leichtgewicht der Lüfte.
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Dieser kleine Nachtfalter ist für den Menschen völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder einen Stachel noch Beißwerkzeuge und kann daher gefahrlos beobachtet werden. Aufgrund der Ähnlichkeit zu anderen Blütenspanner-Arten ist eine Verwechslung für Laien leicht möglich, was jedoch keine besonderen Schutzmaßnahmen erfordert.
Der Goldruten-Blütenspanner (Eupithecia virgaureata) gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte in einer kühlen Temperaturnische. Die Falter sind mit ihrer geringen Körpergröße und der graubraunen Musterung unauffällige Bewohner von Waldrändern und naturnahen Gärten. Ein charakteristisches Merkmal der Gattung ist die flache Flügelhaltung in der Ruheposition, die sie wie kleine Dreiecke auf Oberflächen erscheinen lässt.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
14 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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