Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Miridae
Meyer-Dür, 1843
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Euryopicoris nitidus ist eine Insektenart aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Koerpergestalt auszeichnet. Als Vertreter der Miridae, der Weichwanzen, besitzt das Tier einen weicheren Chitinpanzer als andere Wanzenarten. Die Ernaehrung dieser Insekten erfolgt in der Regel durch das Saugen an Pflanzensaeften, wobei sie auf eine intakte Vegetation angewiesen sind. Da die Art in Deutschland als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, stellt ihr Vorkommen einen besonderen Hinweis auf einen wertvollen Lebensraum dar. Du kannst den Erhalt solcher seltenen Arten foerdern, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen wie Totholz oder ungestoerte Krautsaeume in deinem Garten belaesst. Diese Strukturen bieten notwendige Rueckzugsorte und Ueberwinterungsplaetze. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont die empfindliche Nahrungsgrundlage dieser spezialisierten Insekten. Durch die Foerderung einer hohen Pflanzenvielfalt schaffst du die Basis fuer ein stabiles oekologisches Gleichgewicht. Der Schutz dieser seltenen Art erfordert Geduld und den Erhalt naturbelassener Gartenbereiche.
Euryopicoris nitidus ist als Insekt fuer den Menschen vollkommen harmlos und weder stechend noch beissend. Da die Art in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie 1 als vom Aussterben bedroht gefuehrt wird, steht sie unter besonderem Schutz. Es handelt sich um ein spezialisiertes Tier, das keine Schaeden an Kulturpflanzen verursacht.
Euryopicoris nitidus gehoert zur Familie der Miridae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland heimisch und gilt aufgrund ihrer Seltenheit als stark gefaehrdet. Als Schnabelkerf ernaehrt sie sich durch das Saugen von Pflanzensaeften. Ihr Lebensraum ist an spezifische oekologische Bedingungen gebunden, die eine hohe Habitatqualitaet voraussetzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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