Bild folgtKI-generierte IllustrationEuxoa nigricans
Auch bekannt als: Schwarze Erdeule
Du erkennst die Schwarze Erd-Eule (Euxoa nigricans) an ihrer mittleren Körpergröße und der meist sehr dunklen, rußig-schwarzen bis dunkelbraunen Färbung ihrer Vorderflügel. Dieser Schmetterling bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Raupen sind polyphag (vielfältige Nahrung nutzend) und ernähren sich im Frühjahr vorwiegend von bodennahen Teilen heimischer Wildkräuter wie dem Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata) oder dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius). Mit einer geringen Körpermasse von etwa 0,04 Gramm ist das Tier ein Leichtgewicht, das dennoch an kühle Temperaturnischen (cold) angepasst ist. Im Sommer suchen die Falter zur Nektaraufnahme bevorzugt Blüten wie den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) auf. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) im Boden oder in der schützenden Streuschicht. Du kannst diese Art fördern, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und kleine Ecken mit Wildkräutern und offenem Boden in deinem Garten zulässt. Ein naturnaher Garten ohne tiefes Umgraben im Winter schützt die im Boden ruhenden Larven effektiv.
Dieser Falter ist für den Menschen völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im ökologischen Garten. Er besitzt keine Abwehrmechanismen wie Stacheln oder Gifte und verursacht keine nennenswerten Schäden an Kulturpflanzen. Die Schwarze Erd-Eule kann bedenkenlos beobachtet werden.
Die Schwarze Erd-Eule (Euxoa nigricans) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Mitteleuropa, unter anderem in der Schweiz, heimisch und besiedelt bevorzugt offene Lebensräume. Die Art ist an kühlere Klimate angepasst und zeigt eine eher unauffällige Lebensweise in Bodennähe. Aufgrund ihrer Färbung ist sie für Laien oft schwer von anderen dunklen Erd-Eulen zu unterscheiden, zeichnet sich aber durch ihre spezifische Flugzeit zwischen Mai und September aus.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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