Bild folgtKI-generierte IllustrationFagopyrum esculentum
Auch bekannt als: Heiden, Echter Buchweizen, schwarzes Welschkorn, Blé Noir, echter Buchweizen, Heidensterz, Brein, Heidenkorn, türkischer Weizen, Sarrasin, Gemeiner Buchweizen, Gricken, Blenden
16
Arten
interagieren
19
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren pfeil- bis herzförmigen Blättern und den dichten, weißlich-rosa Blütenknäueln fällt der Buchweizen (Fagopyrum esculentum) im sommerlichen Garten sofort auf. Für deinen Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er bis in den Oktober hinein eine wichtige Nahrungsquelle bietet, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Er dient als spezifische Raupenfutterpflanze für den Linienschwärmer (Hyles livornica), einen faszinierenden Wanderfalter. Da er schnell wächst und den Boden gut beschattet, hilft er dir dabei, das Bodenleben aktiv zu schützen. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die auch auf kargen Standorten gedeiht, ist er die ideale Wahl für dich.
Späte Blüte von Juli bis Oktober: Ein Rettungsanker für den Linienschwärmer.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Buchweizen eine exzellente Futterpflanze in der späten Gartensaison. Von Juli bis Oktober liefert er kontinuierlich Nektar für Insekten. Besonders bedeutsam ist er als Raupenfutter für den Linienschwärmer (Hyles livornica). Seine Samen haben ein Gewicht von etwa 26,85 mg; diese schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) fallen oft zu Boden und dienen dort am Boden suchenden Vögeln als energiereiche Nahrung für den Winter. Da die Pflanze nicht verholzt und schnell Biomasse aufbaut, verbessert sie zudem die Bodenstruktur für nachfolgende Generationen heimischer Wildpflanzen.
In Bezug auf die Kindersicherheit wird die Pflanze als nicht sicher eingestuft. Sie enthält Fagopyrin, das bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung zu Rötungen und Schwellungen (Phototoxizität) führen kann. Achte darauf, dass Kinder im Garten nicht mit den Pflanzenteilen spielen, insbesondere bei sonnigem Wetter.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.376 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
0.1249 µl/Blüte
Pollen
0.0948 mg/Blüte
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Wärme benötigt, um ihre Blüten voll zu entfalten.
Boden: Der Buchweizen ist anspruchslos und wächst gut auf sandigen oder leicht sauren Böden; vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Wasserbedarf: Halte den Boden mäßig feucht; er verträgt kurze Trockenperioden recht gut.
Pflanzzeit: Säe die Samen erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) direkt ins Freiland, da er sehr frostempfindlich ist.
Wuchs: Er erreicht eine feste Wuchshöhe von genau 0,38 m und bleibt damit eher niedrig und kompakt.
Pflege: Da er einjährig ist, musst du ihn nicht zurückschneiden; er stirbt beim ersten Frost von selbst ab.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch Selbstaussaat für das nächste Jahr, wobei die schweren Samen meist nah an der Mutterpflanze bleiben.
Pflanzpartner: Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine ideale Nachbarin, da sie ähnliche Bodenansprüche hat und gemeinsam ein gesundes Bodenmilieu fördert.
Der Echte Buchweizen gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Er ist eine einjährige, nicht verholzende krautige Pflanze, die ursprünglich als Kulturpflanze geschätzt wurde und heute oft an Wegrändern oder auf Schuttplätzen (Ruderalstandorten) zu finden ist. Typisch für ihn ist der oft rötlich angelaufene Stängel und die breitblättrige Blattform. Trotz seines Namens ist er kein Getreide, sondern ein Pseudogetreide, da er botanisch nicht zu den Gräsern gehört. In unseren Breiten ist er ein treuer Begleiter auf eher sauren oder sandigen Böden.
15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →