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Festuca altissima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer den Wald-Schwingel (Festuca altissima) sind seine ungewoehnlich breiten Blaetter und der lockere, ueberhaengende Wuchs, der Ruhe in schattige Gartenecken bringt. Dieses heimische Gras ist ein wertvoller Baustein fuer naturnahe Gaerten, da es spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) als Lebensraum dient. Mit einer festen Hoehe von 0.79 m strukturiert es Beete, ohne sie zu erdruecken. Wenn du einen pflegeleichten Begleiter fuer absonnige Plaetze suchst, der ohne viel Zutun die Artenvielfalt foerdert, triffst du hier eine hervorragende Wahl.
Heimisches Schattengras: Ein wichtiger Lebensraum fuer seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge von diesem Gras. Es dient als wichtige Nahrungsquelle und Lebensraum fuer Arten wie den Gelbwuerfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Auch der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) ist auf solche Graeser angewiesen. Die sehr leichten Samen (nur 0.6404 mg) sind fuer die Fernausbreitung durch den Wind optimiert und koennen im Winter von Voegeln als kleine Futterreserve genutzt werden. Durch die breitblaettrige Wuchsform bietet der Wald-Schwingel zudem ein hervorragendes Mikroklima fuer bodenlebende Insekten.
Obwohl keine akute Giftigkeit bekannt ist, wird der Wald-Schwingel als nicht kindersicher eingestuft. Graeser koennen scharfe Blattkanten besitzen oder bei Verschlucken Probleme bereiten. Achte besonders bei kleinen Kindern auf einen achtsamen Umgang im Garten. Im Zweifelsfall hilft der Giftnotruf 0228 19 240 weiter.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,79 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Wald-Schwingel gehoert zur Familie der Sueßgraeser (Poaceae) und ist in Deutschland, Oesterreich sowie der Schweiz heimisch. Als indigenes Gewaechs (ursprunglich hier vorkommend) besiedelt er natuerlicherweise schattige Laub- und Mischwaelder. Er ist nicht verholzt und zeichnet sich durch seine breitblaettrige Struktur aus, was ihn deutlich von den meist feinblaettrigen Schwingel-Arten trockener Standorte unterscheidet.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.