Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca frederikseniae
Auch bekannt als: Festuca frederikseniae
Unverwechselbar ist der horstige Wuchs (dichte Grasbüschel) der Frederiksen-Schwingel (Festuca frederikseniae). Als Vertreter der Süßgräser (Poaceae) bringt sie feine Strukturen in Deinen Garten und dient als wertvolles Element in naturnahen Pflanzungen. Auch wenn wir oft nur auf bunte Blüten achten, sind solche Gräser das Rückgrat unserer gebietsfremd Vielfalt. Sie bietet Schutz und Lebensraum für Bodenbewohner und kleine Gliedertiere. Du schaffst mit ihr eine natürliche Atmosphäre, die Ruhe ausstrahlt und Deinen Garten im April sanft belebt.
Strukturgeber für kühle Köpfe: Ein robustes Gras für natürliche Gartenbilder.
Gräser wie diese Schwingel-Art sind wesentliche Bestandteile für die ökologische Struktur Deines Gartens. Sie bieten im Winter wichtige Rückzugsorte für nützliche Tiere, wenn die Halme über die kalte Jahreszeit stehen gelassen werden. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient das dichte Geflecht der Halme als wertvolles Versteck für Käfer und Spinnen. Im Frühjahr nutzen verschiedene Vögel die trockenen Halme als willkommenes Nistmaterial für ihren Nestbau. Durch ihre Bodenhaftung trägt sie zudem zur Stabilisierung des Kleinklimas in Bodennähe bei.
Bitte beachte, dass die Frederiksen-Schwingel als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest Du daher besonders achtsam sein. Die Pflanze sollte so platziert werden, dass sie nicht zum versehentlichen Verzehr oder intensiven Hautkontakt einlädt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nutze das Frühjahr (März bis Mai), insbesondere den April, als ideale Pflanzzeit für dieses Gras.
Wähle einen hellen Standort, da Gräser für ein gesundes Wachstum ausreichend Licht benötigen.
Achte auf einen gut durchlässigen Boden, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) sicher zu vermeiden.
Bei der Pflanzung solltest Du den Boden nicht übermäßig düngen, da Schwingel-Arten oft an karge Verhältnisse angepasst sind.
Halte einen angemessenen Pflanzabstand ein, damit sich die Horste (Graspolster) ungehindert ausbreiten können.
Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Frühjahr zurück, um das Herz der Pflanze im Winter zu schützen.
Eine Vermehrung ist durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst möglich.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie besitzt ähnliche Ansprüche an den Boden und bildet einen schönen farblichen Kontrast zum feinen Gras.
Die Frederiksen-Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ursprünglich stammt sie aus arktischen Regionen und ist in Mitteleuropa eher selten in spezialisierten Pflanzungen zu finden. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst karge, kühle Standorte, an denen sie als ausdauernde, mehrjährige Pflanze überlebt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre schmalen Blätter und die typische Bildung von dichten Polstern aus, was sie extrem widerstandsfähig gegenüber rauen Witterungsbedingungen macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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