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Festuca laevigata
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Auch bekannt als: Festuca laevigata
38
Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
An seinem dichten, horstigen Wuchs und den feinen, glatten Halmen lässt sich der Glatte Schwingel (Festuca laevigata) sofort erkennen. Dieses zierliche Gras ist eine ökologische Kostbarkeit, die in der Natur extrem selten vorkommt und daher auf der Roten Liste steht. Für seltene Schmetterlinge wie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) ist es eine wichtige Lebensgrundlage. Mit einer Höhe von genau 0,25 m bereichert es magere Beete, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Wenn du eine gefährdete heimische Art in deinem Garten bewahren willst, triffst du mit diesem Gras die richtige Wahl.
Seltene Kostbarkeit: Ein 25 cm kleiner Überlebenskünstler für Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine entscheidende Futterquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders die Raupen von Dickkopffaltern wie dem Schwarzfleckigen Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und dem Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) sind auf solche Gräser angewiesen. Auch der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) findet hier einen Lebensraum. Die leichten Samen wiegen nur 1,3 mg und verbreiten sich durch den Wind, was die natürliche Dynamik im Garten fördert. Zudem geht die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen) ein, was die Bodenstruktur nachhaltig verbessert.
Nach den vorliegenden Daten wird der Glatte Schwingel (Festuca laevigata) als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn Gräser selten schwere Vergiftungen auslösen, solltest du bei der Platzierung in Gärten mit kleinen Kindern achtsam sein. Spezifische Giftstoffe sind nicht gelistet, dennoch ist ein vorsichtiger Umgang ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,254 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Glatte Schwingel (Festuca laevigata) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Natur besiedelt er vorrangig kalkhaltige Standorte in kühleren, oft alpinen Regionen. Als Schwachzehrer (Magerzeiger) bevorzugt er Böden mit sehr geringem Stickstoffangebot. Morphologisch zeichnet er sich durch seine borstlich gefalteten Blätter aus, die typisch für die Gattung der Schwingel sind, während die Halme im Gegensatz zu verwandten Arten auffallend glatt bleiben.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.