Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca longifolia subsp. pseudocostei
An ihren dichten, polsterartigen Horsten (büschelartiger Wuchs) lässt sich Festuca longifolia subsp. pseudocostei sofort erkennen. Dieses heimische Süßgras ist eine wahre Spezialistin für karge und sonnenverwöhnte Standorte in deinem Garten. Da sie extrem genügsam ist, hilft sie dir dabei, schwierige, trockene Bodenstellen ökologisch wertvoll zu bepflanzen. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Blütenbesuchern vorliegen, dient sie in der Natur als wichtiger Bestandteil von Magerrasen (nährstoffarme Wiesen). Mit ihrem kompakten Wuchs und den leichten Samen, die vom Wind verbreitet werden, bereichert sie die Vielfalt deines Gartens auf dezente Weise. Wenn du einen pflegeleichten Überlebenskünstler suchst, ist dieses Gras genau richtig für dich.
Kompakte Überlebenskünstlerin: 16 cm Naturkraft für deine trockensten Sonnenplätze.
Nach aktuellen Daten liegen keine spezifischen Informationen zu Bestäubern oder Raupen für diese Unterart vor. Dennoch erfüllt sie wichtige Funktionen im Ökosystem: Ihre Diasporen (Samen) sind mit 0,5337 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Dies hilft, lückige Stellen in Trockenbiotopen schnell zu besiedeln. Als heimisches Gras trägt sie zur Stabilität von Magerstandorten bei und bietet Kleinstlebewesen am Boden Schutz und Struktur. In der kalten Jahreszeit dienen die stehengelassenen Halme als Überwinterungsort für verschiedene Bodenorganismen.
Diese Pflanze wird in der Datenbank ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Dies kann bei Gräsern oft an scharfen Blattkanten liegen, die zu oberflächlichen Schnittverletzungen führen können. Es liegen keine Hinweise auf eine Giftigkeit vor, dennoch ist beim Umgang mit Kindern Vorsicht geboten. Im Falle von Unfällen oder Fragen zur Sicherheit erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.163 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Standort in voller Sonne (Lichtwert 9), sie benötigt maximale Helligkeit.
Boden: Der Boden muss mager (nährstoffarm) und neutral bis schwach sauer sein.
Feuchtigkeit: Halte die Pflanze trocken; sie ist an wasserarme Standorte angepasst und verträgt keine Staunässe.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) pflanzen.
Wuchs: Mit 0,16 m bleibt sie sehr niedrig und bildet kompakte Polster.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum nötig, da sie im Winter Struktur bietet; Selbstaussaat über den Wind ist möglich.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Samen) wiegen nur 0,5337 mg und sorgen für eine natürliche Fernausbreitung.
Pflanzpartner: Gute Partnerin ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) – beide teilen die Vorliebe für extrem trockene, sonnige Magerstandorte.
Die Pflanze gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo sie perfekt an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist. Ein auffälliges Merkmal ist ihr krautiger, nicht verholzter Wuchs mit einer fixen Wuchshöhe von 0,16 m. Interessant ist ihre Lebensweise mit einer AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen), die ihr hilft, auch aus kargen Böden noch ausreichend Nährstoffe zu ziehen. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Gräsern wird sie morphologisch als breitblättrig eingestuft.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →