Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca pseudovina
Auch bekannt als: Festuca pseudovina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Raublättrigen Schwingel (Festuca pseudovina) an seinem kompakten, polsterartigen Wuchs und den namensgebenden, sich rau anfühlenden Blättern. Trotz seiner geringen Größe von nur 0,11 m ist dieses zierliche Gras ein echtes Kraftpaket für die Artenvielfalt in deinem Garten. Es dient spezialisierten Faltern wie dem Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder dem Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) als wichtige Lebensgrundlage. In deinem Garten hilft dieses Gras dabei, lückige Stellen auf trockenem Grund ökologisch wertvoll zu schließen. Wenn du einen sonnigen, mageren Standort hast, triffst du mit dieser Art eine hervorragende Wahl für ein funktionierendes Ökosystem. Schau doch mal genauer hin, ob sich schon bald die ersten Falter auf den Halmen niederlassen.
Zierliches Kraftpaket: Dieser 11 cm kleine Schwingel ernährt acht Falterarten.
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Dieses Gras ist ein unverzichtbarer Baustein für die heimische Schmetterlingswelt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten dient es als Lebensraum und Nahrungsquelle für verschiedene Dickkopffalter, darunter der Schwarzmilde Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Auch Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder der Hecken-Wollafter (Pelopidas thrax) sind auf solche Gräser angewiesen. Die Mykorrhiza-Verbindung vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) im Boden sorgt für ein gesundes Wurzelnetzwerk, das die Nährstoffaufnahme optimiert. Im Winter bieten die stehengelassenen Halme zudem wertvollen Schutz für viele kleine Insekten, die in der Bodenstreu überdauern.
Der Raublättrige Schwingel wird als nicht uneingeschränkt kindersicher eingestuft, was auf die sehr rauen Blattstrukturen zurückzuführen ist, an denen man sich bei unvorsichtiger Berührung ritzen kann. Er ist jedoch nicht giftig, weshalb für Haustiere keine Gefahr durch Inhaltsstoffe besteht. Beim Pflanzen oder Pflegen empfehle ich dir das Tragen von Gartenhandschuhen, um Hautreizungen durch die Blattkanten zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.115 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich.
Boden: Der Untergrund muss mager und sehr gut durchlässig sein; schwere Erden solltest du mit Sand oder Kies abmagern.
Feuchtigkeit: Als typisches Trockengras benötigt er kaum zusätzliche Wassergaben, Staunässe musst du unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Gräser am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 cm Abstand ein, damit sich die einzelnen Horste (Pflanzenbüschel) gut entwickeln können.
Pflege: Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, das vorsichtige Ausputzen von altem Laub im zeitigen Frühjahr fördert den frischen Austrieb.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich am passenden Standort gut durch Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzt das Gras optisch ideal.
Der Raublättrige Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in den trocken-warmen Regionen Mitteleuropas beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Steppenheiden, wo er mit kargen Bedingungen hervorragend zurechtkommt. Morphologisch zeichnet er sich durch seine Horstform aus, bei der die Triebe eng beieinanderstehen und keine Ausläufer bilden. Die Blätter sind laut Datenbank für ein Gras dieser Gattung breitblättrig, was ihm eine markante Struktur verleiht. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,11 m bleibt er stets bodennah und fügt sich dezent in die Pflanzengemeinschaft ein.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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