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Festuca pulchella
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Auch bekannt als: Festuca pulchella
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Zierlichen Schwingel (Festuca pulchella) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig sind seine für ein Schwingelgras ungewöhnlich breiten Blätter und der kompakte, dichte Wuchs. Als heimisches Süßgras spielt er eine wichtige Rolle in der Vernetzung unserer alpinen und subalpinen Lebensräume. Besonders Dickkopffalter wie der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren von diesem Gras. Mit einer präzisen Wuchshöhe von 0,27 m eignet er sich hervorragend für Einfassungen oder kleinere Steingärten. Wenn du in deinem Garten einen Beitrag zum Erhalt spezialisierter Insekten leisten möchtest, ist dieses Gras eine verlässliche Wahl für dich.
Kompakter Schützer der Dickkopffalter: Heimisches Alpengras mit 27 cm Höhe.
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Der ökologische Wert des Zierlichen Schwingels liegt vor allem in seiner Funktion als Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist er eine wichtige Ressource für den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola und Carterocephalus palaemon) sowie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus). Auch seltenere Arten wie der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und Pelopidas thrax nutzen dieses Gras. Im Winter bieten die stehengebliebenen Halme und die leichten Samen (0,5 mg) Nahrung für Vögel und Überwinterungsplätze für Insekten. Die Windausbreitung der Samen sorgt zudem dafür, dass das Gras auch entlegene Stellen im Garten eigenständig besiedeln kann.
Bitte beachte, dass der Zierliche Schwingel als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Blattränder können bei unvorsichtiger Handhabung scharfkantig sein und mechanische Reizungen auf der Haut oder im Mundraum verursachen. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle von Unsicherheiten oder nach dem Verschlucken kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,265 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Zierliche Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz als indigen (einheimisch) eingestuft. Er besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Rasen und Felsschuttfluren in höheren Lagen. Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten mit nadelförmigem Laub ist dieser Schwingel breitblättrig und nicht verholzt. Eine Besonderheit ist seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine enge Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die ihm das Überleben an kargen Standorten ermöglicht. Trotz seiner ökologischen Bedeutung gilt er laut Roter Liste derzeit als nicht gefährdet.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.