Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca pumila
Auch bekannt als: Festuca pumila
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Du erkennst den Zwerg-Schwingel an seinen extrem feinen, fast borstlichen Blättern, die dichte, blaugrüne Polster bilden. Das Gras ist ein echter Spezialist für karge Standorte und bereichert deinen Garten durch seine enorme Genügsamkeit. Besonders Schmetterlinge wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) profitieren von diesem heimischen Gewächs. Es bringt Struktur in sonnige Beete, ohne andere Arten zu verdrängen. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für trockene, magere Ecken suchst, ist dieser Schwingel genau die richtige Wahl für dich.
Feine Polster für wilde Falter: Der robuste Spezialist für karge Sonnenplätze.
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Dieses Gras ist ökologisch wertvoller, als sein zierlicher Wuchs vermuten lässt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist es eine wichtige Ressource für spezialisierte Falter. Dazu gehören Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus). Zudem lebt die Pflanze in einer Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), was die Bodenbiologie fördert. Die Samen dienen im Winter als Nahrung für kleine Singvögel, während die dichten Polster Überwinterungsquartiere für nützliche Käfer und Spinnen bieten.
Der Zwerg-Schwingel wird als nicht uneingeschränkt kindersicher eingestuft. Das liegt an den sehr festen, harten Blättern, deren Ränder bei unvorsichtigem Greifen oder Entlangstreichen zu oberflächlichen Schnittwunden an der Haut führen können. Eine Giftgefahr besteht jedoch nicht, weshalb er für Haustiere vollkommen unbedenklich ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Das Gras benötigt magere, nährstoffarme Erde; mische bei Bedarf reichlich Sand oder feinen Kies unter.
Entwässerung: Sorge für eine gute Drainage (Wasserabfluss), da die Wurzeln empfindlich auf Staunässe reagieren.
Pflanzzeit: Setze den Schwingel im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 Zentimeter Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Gießen: Wässere nur in der Anwachsphase, danach ist das Gras extrem trockenheitsresistent.
Pflege: Ein vorsichtiger Rückschnitt der alten Halme im späten Winter fördert den frischen Austrieb.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich oft selbst durch mäßige Selbstaussaat an offenen Bodenstellen.
Partner: Gute Nachbarin ist die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für kargen Boden und bildet einen schönen Kontrast.
Der Zwerg-Schwingel (Festuca pumila) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland indigen (einheimisch). In der Natur besiedelt er vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und felsige Standorte. Er wächst streng horstig, bildet also kompakte Büschel ohne Ausläufer, was ihn im Garten sehr standorttreu macht. Seine schmalen, eingerollten Blätter sind eine perfekte Anpassung an die Hitze, da sie die Verdunstungsfläche minimieren. Als Archäophyt gehört er schon seit Jahrhunderten fest zu unserer regionalen Flora.
1 Video zu Zwerg-Schwingel
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →