Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca quadriflora
Auch bekannt als: Festuca quadriflora
Du erkennst Festuca quadriflora an ihrem dichten, polsterartigen Wuchs und den für einen Schwingel vergleichsweise breiten Blättern. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.11 m ist dieses Gras ein kleiner, aber charakterstarker Bewohner kühlerer Lagen. Es bereichert deinen Garten durch seine alpine Herkunft und fördert als heimische Art die natürliche Artenvielfalt. Da es sehr leichtgewichtige Samen bildet, verbreitet es sich über weite Strecken durch den Wind. Wenn du nach einem robusten Gras suchst, das auch in höheren Lagen oder kühleren Gärten gedeiht, ist dieser Schwingel eine hervorragende Wahl.
Alpine Robustheit auf 11 Zentimetern: Ein kältefestes Urgestein für deinen Garten.
In der ökologischen Gartenkultur dient dieses Gras primär als Strukturbildner und Bodenfestiger in alpinen Pflanzungen. Da es für kühle Klimazonen (Temperatur 2) optimiert ist, bietet es auch dort Lebensraum, wo empfindlichere Arten versagen. Die leichten Samen mit einem Gewicht von nur 0.8 mg ermöglichen eine effektive Fernausbreitung durch den Wind. Nach aktuellen Daten liegen für den Vierblütigen Schwingel keine spezifischen Aufzeichnungen über profitierende Bestäuber oder Raupen vor. Heimische Gräser sind jedoch generell wichtige Bestandteile stabiler Ökosysteme. Die Blütezeit zwischen Juli und September schließt zudem Lücken im Gartenjahr.
Bitte beachte, dass der Vierblütige Schwingel als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Halme können bei unsachgemäßem Kontakt scharfe Kanten aufweisen oder bei Kontaktallergikern Reaktionen hervorrufen. In Gärten mit kleinen Kindern sollte das Gras daher eher in Bereichen gepflanzt werden, die nicht als direkte Spielfläche dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.107 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Licht 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Feuchte 5), wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt das Gras keine zusätzliche Düngung in normalem Gartenboden (Nährstoffe 4).
Die Pflanzzeit liegt idealerweise im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst ab September bis zum ersten Frost.
Berücksichtige bei der Planung die geringe Wuchshöhe von exakt 0.11 m, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Die Vermehrung findet durch das leichte Diasporengewicht (Ausbreitungseinheit der Samen von 0.8 mg) ganz natürlich über den Wind statt.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, lediglich altes Laub kann im Frühjahr vorsichtig ausgeputzt werden.
Gute Partnerin: Die Alpen-Aster (Aster alpinus) – sie teilt die Vorliebe für kühle, sonnige Standorte und ergänzt das Gras farblich.
Der Vierblütige Schwingel (Festuca quadriflora) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist fest in der Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz verwurzelt. Sein natürlicher Lebensraum liegt vor allem in kühlen, nordisch-alpinen Regionen (Temperatur 2). Die Pflanze wächst nicht verholzt und zeichnet sich durch eine breitblättrige Struktur aus, was sie von vielen feinfiedrigeren Verwandten unterscheidet. Sie bevorzugt Böden mit einer neutralen bis schwach sauren Reaktion (Reaktion 6), was einen mittleren pH-Wert des Bodens beschreibt.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →