Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca rupicola var. sulcatiformis
Auch bekannt als: Festuca rupicola var. sulcatiformis
38
Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Furchen-Schwingel sind seine feinen, dichten Horste (büschelartiger Wuchs), die eine präzise Höhe von 0,25 m erreichen. Als Biologe schätze ich dieses Gras besonders, weil es ein unverzichtbarer Lebensraum für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) ist. Im Naturgarten sorgt es für Struktur auf mageren Flächen und fördert durch seine Wurzelpilze die Bodengesundheit. Wenn Du einen unkomplizierten, ökologisch wertvollen Akzent für sonnige Ecken suchst, ist dieses Gras genau richtig für Dich.
Kompakter Horst-Künstler: 0,25 m Höhe für Spiegelfleck-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wichtige Lebensgrundlage für verschiedene Dickkopffalter. Insbesondere Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus), der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren direkt von seiner Anwesenheit. Auch seltenere Wanderfalter wie der Kleine Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) werden in seinem Umfeld gesichtet. Die winzigen Samen mit einem Gewicht von 0,58 mg werden leicht vom Wind verbreitet und bieten Vögeln in der kalten Jahreszeit eine kleine, aber wertvolle Nahrungsquelle.
Bitte beachte, dass dieser Schwingel laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft ist. Die Halme können bei Berührung scharfkantig sein, was zu kleinen Schnitten führen kann. Die Pflanze ist zwar nicht als giftig bekannt, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden. Im Falle von Unwohlsein kannst Du den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.251 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise auf eher kargem, gut durchlässigem Boden.
Halte die Wuchshöhe von genau 0,25 m bei der Pflanzplanung im Vordergrund.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Horste zwischen März und Mai für ein gutes Anwurzeln.
Pflanzzeit Herbst: Auch eine Pflanzung von September bis November ist bei offenem Boden möglich.
Da das Gras arbuskuläre Mykorrhiza (Wurzelpilze) nutzt, verzichte komplett auf Kunstdünger.
Die Vermehrung erfolgt teils durch die sehr leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die nur 0,58 mg wiegen.
Schneide das Gras erst im zeitigen Frühjahr zurück, um Überwinterungsplätze für Insekten zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie teilt die Vorliebe für trockene Standorte und blüht wunderschön zwischen den Grashalmen.
Der Furchen-Schwingel (Festuca rupicola var. sulcatiformis) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen. Sein natürliches Vorkommen liegt in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an sonnigen Hanglagen Mitteleuropas. Morphologisch zeichnet er sich durch eine kompakte Wuchshöhe von 0,25 m und eine breitblättrige Struktur aus, was ihn von feineren Schwingel-Arten unterscheidet. Er lebt in einer engen Gemeinschaft mit einer arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer speziellen Form der Pilz-Wurzel-Symbiose, die seine Nährstoffaufnahme optimiert.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →