Bild folgtKI-generierte IllustrationFestuca sylvatica
Auch bekannt als: Festuca sylvatica
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Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
An seinem horstigen, locker-büscheligen Wuchs und den breiten, überhängenden Blättern lässt sich der Wald-Schwingel (Festuca sylvatica) sofort erkennen. Er ist ein wertvoller Strukturgeber für deinen Schattengarten, der dort gedeiht, wo es vielen anderen Gräsern zu dunkel ist. Besonders Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren von seiner Anwesenheit im Ökosystem. Mit diesem Gras holst du dir ein Stück unberührte Waldatmosphäre direkt in dein Beet. Wenn du eine langlebige und robuste Lösung für schwierige Schattenecken suchst, machst du mit diesem gebietsfremd Gras alles richtig.
Schattenkünstler und Futterquelle: Ein Stück Waldruhe für Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Wald-Schwingel eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) nutzen dieses Gras. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Bunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) zählen zu den Profiteuren. Das Gras geht eine Mykorrhiza-Symbiose (Lebensgemeinschaft zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen — AM) ein, was den Nährstoffkreislauf im Boden verbessert. Im Winter bieten die stehengelassenen Halme zudem Schutz für überwinternde Insekten.
Bitte beachte, dass der Wald-Schwingel als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifische Giftigkeit vorliegt, können die Blattränder von Gräsern bei unsachgemäßem Kontakt Reizungen verursachen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unklarheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für reine Spielbereiche von Kleinkindern ist er daher weniger geeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen halbschattigen bis schattigen Standort, idealerweise unter Gehölzen.
Achte auf einen frischen bis feuchten Boden; dieses Gras mag keine längere Trockenheit.
Der Boden sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und nährstoffreich sein.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist ebenfalls gut möglich.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern ein, damit die Horste Platz zur Entfaltung haben.
Ein Rückschnitt der alten Halme im zeitigen Frühjahr fördert den frischen Austrieb.
Gute Partnerin: Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie teilt die Standortansprüche und bildet einen hübschen Teppich unter dem Gras.
Der Wald-Schwingel (Festuca sylvatica) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in den kühleren Regionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind schattige Laub- und Mischwälder auf frischen, nährstoffreichen Böden. Als Gras bildet er dichte Horste (büschelartige Wuchsform ohne Ausläufer), was ihn zu einem berechenbaren Gartenbewohner macht. Im Gegensatz zu vielen Verwandten ist er ein echter Schattenkünstler, der auch mit wenig Licht im Unterholz bestens zurechtkommt.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →