Bild folgtKI-generierte IllustrationFicaria verna subsp. bulbifera
An ihren leuchtend goldgelben Blütensternen und den glänzenden, herzförmigen Blättern lässt sich das Scharbockskraut (Ficaria verna subsp. bulbifera) sofort erkennen. Es ist ein wertvoller Frühstarter in deinem Garten, der mit einer Wuchshöhe von exakt 0.09 m flache, dichte Blütenteppiche bildet. Da es nährstoffreiche Böden bevorzugt, zeigt es dir zuverlässig die vitalen Bereiche deines Gartens an. Durch seine frühe Lebensphase nutzt es das Licht am Boden, bevor die Gehölze austreiben. Es ist ein wichtiger Teil des ökologischen Netzwerks, da es bereits im April Nahrung bietet, wenn viele andere Pflanzen noch ruhen. Hast du schon einen sonnigen, warmen Platz für diesen gebietsfremd Bodendecker eingeplant?
Goldgelber Frühlingsstart auf 0.09 m: Der Teppich für vitale Böden.
Das Scharbockskraut bereichert die Biodiversität durch seine frühe Blühphase im April. Es ist ein Starkzehrer, der Stickstoff im Boden bindet und so den Nährstoffkreislauf im Garten unterstützt. Durch die AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine nützliche Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) ist es eng mit dem Bodenleben vernetzt. Die Pflanze bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenreaktionen und zeigt diese Bedingungen im Garten zuverlässig an. Die Ausbreitung erfolgt effizient über Wind oder Fernausbreitung, begünstigt durch das geringe Diasporengewicht von 1.654 mg. So entstehen schnell vitale Grünflächen auf offenen Bodenstellen. Es dient als wichtiger Baustein für ein funktionierendes Ökosystem im zeitigen Frühjahr.
Das Scharbockskraut ist in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft und kann Reizungen verursachen. Achte bitte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.088 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), damit sich die Blüten vollständig öffnen.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich sein (Starkzehrer); eine Kompostgabe fördert das Wachstum.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), aber vermeide Staunässe.
Wärme: Bevorzuge wärmebegünstigte Stellen im Garten, da die Pflanze wärmeliebend ist.
Pflanzzeit: Setze die Knöllchen im Herbst oder im zeitigen Frühjahr in die Erde.
Wuchs: Mit 0.09 m Höhe eignet es sich hervorragend als Unterpflanzung für laubabwerfende Sträucher.
Pflege: Lass das Laub nach der Blüte ungestört vergilben, damit die Energie in die Wurzeln zurückfließen kann.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Samen/Knöllchen) mit 1.654 mg verbreiten sich oft von selbst.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) ist eine ideale Begleiterin, da es die gleichen Ansprüche an Boden und Licht im Frühling teilt.
Das Scharbockskraut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische, nährstoffreiche Standorte in Auenwäldern oder Gebüschen. Als krautige, nicht verholzte Pflanze zieht sie sich bereits im Frühsommer komplett in die Erde zurück. Eine Besonderheit ist die vegetative Vermehrung über Brutknöllchen in den Blattachseln. Mit einer Blattfläche von etwa 476.34 mm² ist es optimal an die Lichtverhältnisse des frühen Frühjahrs angepasst.
3 Videos zu Scharbockskraut
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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