Bild folgtKI-generierte IllustrationFilago lutescens subsp. lutescens
Auch bekannt als: Filago lutescens subsp. lutescens
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Graugelbe Filzkraut einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Der namensgebende, dichte weiß-gelbliche Filz auf den Blättern schützt die Pflanze vor dem Austrocknen. Diese Behaarung verleiht ihr ein fast silbernes Leuchten im Sonnenlicht. Das Graugelbe Filzkraut ist bei uns stark gefährdet und steht auf der Roten Liste 2. Mit einer Ansiedlung hilfst du seltenen Faltern wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder dem Kleinen Scheckenfalter (Melitaea varia), die auf solche Spezialisten angewiesen sind. Wenn du einen sandigen, mageren Sonnenplatz hast, ist diese Art ein echtes Highlight für deinen Naturgarten.
Überlebenskünstler im Pelz: 17 Zentimeter pure Rettung für seltene Scheckenfalter.
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Dieses Kraut ist eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) von der Pflanze. Auch der seltene Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt sie gezielt. Die winzigen Samen wiegen nur 0,0262 mg und werden durch den Wind weit verbreitet, was eine Neubesiedlung magerer Standorte ermöglicht. Da die Art stark gefährdet ist, fungiert dein Garten hier als wertvolles Trittsteinbiotop für den Erhalt der regionalen Biodiversität.
Das Graugelbe Filzkraut wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du beim Gärtnern mit Kleinkindern achtsam sein solltest. Es sind zwar keine schweren Vergiftungen bekannt, aber die Pflanze ist nicht zum Verzehr geeignet. Ein vorsichtiger Umgang im Familiengarten ist daher ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.171 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (mindestens 6 Stunden direkte Sonne täglich).
Boden: Er muss sehr nährstoffarm sein (Schwachzehrer). Ideal ist ein sandiger, eher saurer Untergrund ohne Kalk.
Wasserbedarf: Die Pflanze liebt Trockenheit. Gießen ist nur in der ersten Anwachsphase nötig.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Vorbereitung: Mische bei schweren Gartenböden reichlich Sand oder Kies unter, um die Magerkeit zu erhöhen.
Pflege: Keinen Dünger verwenden, das würde die zierliche Pflanze sofort verdrängen.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich über ihre leichten Flugsamen selbst aus, wenn du offene Bodenstellen zulässt.
Pflanzpartner: Die Heidenelke (Dianthus deltoides) ist eine wunderbare Nachbarin, da sie die gleichen sauren, sandigen Standorte bevorzugt.
Das Graugelbe Filzkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa ein indigen vorkommender Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde). In der Natur findest du es vor allem auf kalkarmen, sandigen Äckern oder in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Es erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.17 m und bildet kleine, knäuelige Blütenköpfe aus. Die gesamte Pflanze ist von einem dichten Haarkleid überzogen, was eine Verdunstung auf den kleinen, 32 mm² großen Blättern effektiv verhindert.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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