Bild folgtKI-generierte IllustrationFilipendula ulmaria subsp. ulmaria
Unverwechselbar ist das Echte Mädesüß durch seine großen, cremeweißen Blütenstände, die wie feine Schaumwolken über dem Laub schweben und einen intensiven, honigsüßen Duft verströmen. Als einheimische Wildstaude ist sie ein wichtiger Bestandteil für naturnahe Gärten, besonders an Stellen, die etwas mehr Feuchtigkeit halten. Da sie als Mittelzehrer (Pflanzen mit mäßigem Nährstoffbedarf) gilt, fügt sie sich ohne großen Düngereinsatz in bestehende Pflanzungen ein. Mit ihrer Hilfe schaffst du in deinem Garten wertvolle Strukturen, die typisch für heimische Uferlandschaften sind. Wenn du einen feuchten Platz im Halbschatten hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Duftender Wolkenschmuck für feuchte Gartenplätze auf exakt 0.81 m Höhe.
Die ökologische Bedeutung dieser Art zeigt sich unter anderem in ihrer Vermehrungsstrategie. Mit einem sehr leichten Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0.7452 mg nutzt die Pflanze den Wind oder fließendes Wasser zur Fernausbreitung ihrer Samen. Da spezifische Bestäubungsdaten in der aktuellen Basis fehlen, konzentriert sich ihr Wert auf die Bereitstellung von Biomasse und Struktur in feuchten Gartenbereichen. Als heimische Staude bietet sie Schutz für bodennah lebende Kleinstlebewesen. Ihre breiten Blätter tragen zur Beschattung des Bodens bei, was die Verdunstung reduziert und das Kleinklima im Garten stabilisiert.
Das Echte Mädesüß wird als nicht kindersicher eingestuft. Da die Pflanze natürliche Salicylverbindungen enthält, sollten Eltern kleiner Kinder darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Auch für Haustiere ist ein vorsichtiger Umgang ratsam, um Unverträglichkeiten zu vermeiden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.807 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 6: Wähle einen Platz im Halbschatten; die Pflanze verträgt keine dauerhafte, pralle Mittagssonne.
Feuchtewert 6: Der Boden sollte stets frisch bis mäßig feucht sein; achte darauf, dass die Erde im Sommer nie ganz austrocknet.
Nährstoffwert 5: Ein normaler, mittelschwerer Gartenboden ist ideal, da die Pflanze einen moderaten Nährstoffbedarf hat.
Pflanzzeit: Setze das Mädesüß am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Pflanzabstand: Plane etwa 40 bis 50 cm Platz ein, damit sich die markanten Blattwedel gut entfalten können.
Bodenbeschaffenheit: Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Reaktionswert 6) wird bevorzugt.
Pflege: Ein Rückschnitt der Stängel erfolgt im späten Herbst oder nach der Blüte, um die Pflanze vital zu halten.
Gute Partnerin: Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) – beide lieben feuchte Standorte und ergänzen sich farblich hervorragend.
Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria subsp. ulmaria) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in ganz Mitteleuropa indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind vor allem Feuchtwiesen (Wiesen mit hohem Wassergehalt) und die Ränder von Fließgewässern. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sich die Pflanze als krautige, nicht verholzende Staude aus. Auffallend sind ihre unterbrochen gefiederten Blätter mit einer Blattfläche von etwa 1723 mm². Mit einer fixen Wuchshöhe von 0.81 m besetzt sie die mittlere Schicht in der Pflanzengemeinschaft.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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