Bild folgtKI-generierte IllustrationFingerhuthia africana
Auch bekannt als: Fingerhuthia africana
An ihrer aufrechten Wuchsform und den charakteristischen breiten Blättern lässt sich Fingerhuthia africana sofort erkennen. Dieses aus wärmeren Regionen stammende Süßgras (Poaceae) bereichert deinen Garten vor allem durch seine feine Struktur und die federleichten Samen, die mit nur 0,67 mg Gewicht ideal für die Windausbreitung geeignet sind. Als Horstgras (in dichten Büscheln wachsend) bietet es wertvollen Lebensraum und Schutz für bodennah lebende Nützlinge. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, sind solche Gräser wichtig für die natürliche Dynamik im Garten. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen besonderen Gast reserviert?
Strukturstarkes Horstgras: Mit 0,73 Metern Höhe ein Blickfang für Sonnenanbeter.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen leisten Gräser wie Fingerhuthia africana einen wichtigen Beitrag zur Samendiversität im Garten. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,67 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und somit zur Vernetzung von Biotopen beiträgt. Da die Pflanze über den Winter stehen gelassen wird, bietet sie wichtige Überwinterungsstrukturen für kleine Erdbewohner. Vögel wie der Stieglitz (Carduelis carduelis) nutzen die Samenstände oft als natürliche Nahrungsquelle in der kalten Jahreszeit. Das Gras dient zudem als natürlicher Sichtschutz und Strukturgeber in ökologisch wertvollen Magerwiesen.
Bitte beachte, dass Fingerhuthia africana als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern vorsichtig sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unklarheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.735 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da das Gras viel Wärme und Licht für eine gute Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanze das Gras im Frühling (März bis Mai), damit es bis zum ersten Frost gut eingewurzelt ist.
Halte beim Pflanzen ausreichend Abstand zu Nachbarpflanzen, damit die Horstform (büscheliger Wuchs) zur Geltung kommt.
Gießen ist nur in extremen Trockenperioden nötig, sobald die Pflanze etabliert ist.
Schneide das Gras erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurück.
Die Vermehrung erfolgt über die leichten Samen, die das Gras im Spätsommer selbstständig verteilt.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzt das Gras mit farbigen Blüten.
Fingerhuthia africana ist ein Vertreter der Familie der Süßgräser (Poaceae) und stammt ursprünglich aus den Trockengebieten Afrikas. In unseren Gärten wird sie als Besonderheit für Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) geschätzt, wo sie ihre volle Pracht entfaltet. Die Pflanze wächst ausdauernd, aber nicht verholzt, und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,73 m. Ihre Morphologie (äußere Gestalt) zeichnet sich durch eine horstartige Wuchsform aus, wobei die breiten Blätter einen schönen Kontrast zu feineren Gräsern bilden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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