Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Lycaenidae
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Typisch fuer den Pflaumen-Zipfelfalter (Fixsenia pruni) ist die namensgebende zipfelartige Verlaengerung an den Hinterfluegeln sowie seine eher kleine, zierliche Gestalt. Du erkennst diesen heimischen Schmetterling meist an seinem ruhigen Flug in der Naehe von Hecken oder Obstbaeumen. Die Raupen des Falters entwickeln sich an spezifischen Futterpflanzen wie der Himbeere oder der Nordischen Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis). Sobald sie sich zum fertigen Insekt gewandelt haben, suchen die Tiere verschiedene Blueten auf, um Nektar zu trinken. In Deinem Garten sind sie dann bevorzugt an der Zwetschge, der Schlehe oder am Gewoehnlichen Liguster (Ligustrum vulgare) zu finden. Auch niedrig wachsende Pflanzen wie der Kriechende Hahnenfuß oder das Knöllchen-Scharbockskraut dienen ihnen als wichtige Kraftquelle. Weitere Besuche statten sie dem Zungen-Hahnenfuß und der Wildrose (Rosa canina var. dumalis) ab. Als Gaertner kannst Du helfen, indem Du diese heimischen Gewaechse foerderst und auf chemische Spritzmittel verzichtest. So sicherst Du das Ueberleben dieses spezialisierten Bewohners in Deinem direkten Umfeld.
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Raupenentwicklung an Himbeere und Nordischer Traubenkirsche
Nektarsuche der erwachsenen Falter an Zwetschge, Schlehe und Liguster
Besuch von Blueten des Kriechenden Hahnenfußes, des Scharbockskrauts und der Wildrose.
Dieser Schmetterling ist fuer Menschen und Haustiere absolut harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. Da er als spezialisierte Art auf bestimmte Standorte angewiesen ist, stellt seine Anwesenheit eine Auszeichnung fuer die oekologische (naturbezogene) Qualitaet Deines Gartens dar.
Der Pflaumen-Zipfelfalter (Fixsenia pruni) wird taxonomisch (systematisch) in die Familie der Blaeulinge (Lycaenidae) und die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein natuerliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber Deutschland, Oesterreich, die Schweiz und Belgien. Er ist ein typischer Bewohner von Waldraendern und strukturreichen Gaerten mit altem Bestand an Obstgehoelzen. Charakteristisch fuer diese Art ist die lebensnotwendige Bindung an bestimmte Gehoelze, die sowohl als Larvalnahrung (Nahrung fuer Raupen) als auch als Nektarquelle dienen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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