Bild folgtKI-generierte IllustrationFragaria chiloensis
Auch bekannt als: Chile-Erdbeere
Du erkennst die Chile-Erdbeere (Fragaria chiloensis) an ihren für Erdbeeren typischen, aber auffällig ledrigen und glänzenden Blättern, die sie deutlich von anderen Arten abheben. Als eine der Stammmütter unserer heutigen Gartenerdbeere ist sie ein faszinierendes lebendes Zeugnis der Zuchtgeschichte. Mit ihrem niedrigen Wuchs bildet sie dichte, grüne Teppiche, die den Boden in deinem Garten vor Austrocknung bewahren und wertvolle Feuchtigkeit halten. Da sie krautig wächst und keine verholzten Teile bildet, fügt sie sich sanft in naturnahe Pflanzungen ein. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Geschichte und Bodenpflege vereint, ist sie die richtige Wahl für dich.
Robuster Bodendecker mit Geschichte: Die 24 Zentimeter hohe Urahnin der Erdbeere.
Die Chile-Erdbeere leistet einen wichtigen Beitrag zum Bodenschutz, indem sie durch ihren dichten Wuchs ein stabiles Mikroklima (Kleinklima unter den Blättern) schafft. Ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,74 mg sehr leicht, was nach aktuellen Erkenntnissen eine Fernausbreitung durch Wind oder Tiere ermöglicht. Da die Pflanze nicht verholzt, werden ihre organischen Bestandteile nach der Vegetationsperiode schnell abgebaut und dem Nährstoffkreislauf des Bodens wieder zugeführt. Durch ihre breitblättrige Struktur bietet sie zudem zahlreichen bodennah lebenden Wirbellosen Schutz vor Fressfeinden und extremen Temperaturen.
Bitte beachte, dass die Chile-Erdbeere nach vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn Erdbeeren generell als essbar bekannt sind, sollte in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten, um Verwechslungen oder Unverträglichkeiten auszuschließen. Achte darauf, Kindern den respektvollen Umgang mit Gartenpflanzen zu vermitteln.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.24 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, um ein gesundes Blattwachstum zu fördern.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig sein; sandige Lehmböden sind ideal für die Ausläuferbildung.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai, damit sie sich vor der Sommerhitze etablieren.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November kannst du ebenfalls pflanzen, solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Achte bei der Planung darauf, dass die Pflanze genau 0,24 m hoch wird und eher in die Breite geht.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lediglich alte Blätter können im Frühjahr entfernt werden.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich selbstständig über oberirdische Ausläufer, die du bei Bedarf einfach umsetzen kannst.
Gute Partnerin: Die Walderdbeere (Fragaria vesca) — sie ist heimisch, teilt die Standortansprüche und fördert die ökologische Vielfalt im Erdbeerbeet.
Die Chile-Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt ursprünglich aus den Küstenregionen Amerikas. In unseren Breiten ist sie vor allem als Kreuzungspartnerin der Kulturerdbeere bekannt. Sie wächst als krautige Pflanze (nicht verholzend) und erreicht eine sehr gleichmäßige Wuchshöhe von exakt 0,24 m. Morphologisch auffällig sind ihre breitblättrigen, oft dicklichen Blätter, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse aufweisen. Ihre Vermehrung erfolgt effizient über Ausläufer, was sie zu einem idealen Besiedler offener Bodenstellen macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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