Bild folgtKI-generierte IllustrationFreesia refracta
Auch bekannt als: Freesia refracta
An ihren eleganten, einseitig ausgerichteten Blütenähren lässt sich die Freesie (Freesia refracta) sofort erkennen. Als krautige Pflanze bereichert sie den Garten mit ihrem intensiven Duft und ihrer markanten Wuchsform. Da die Samen mit 13,8 mg ein schweres Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) haben, erfolgt die Ausbreitung eher über kurze Distanzen am Boden. Im Naturgarten ergänzt sie das Angebot für spezialisierte Insekten, die tiefere Blütenkelche bevorzugen. Du machst alles richtig, wenn du sie an einen warmen, geschützten Platz setzt. In Kombination mit der gebietsfremd Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) wertest du dein Beet gestalterisch und ökologisch auf.
Duftender Farbtupfer mit markanter Blütenform für deine sonnigsten Gartenplätze.
Die ökologische Bedeutung der Freesie liegt vor allem in ihrer Funktion als strukturbildende krautige Pflanze an sonnigen Standorten. Mit einem Diasporengewicht von 13,8 mg sind ihre Samen vergleichsweise schwer, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung begünstigt und so zur lokalen Verdichtung des Bestandes beiträgt. Da sie nicht verholzt, zersetzen sich ihre Pflanzenteile nach der Vegetationsperiode schnell und fördern das Bodenleben. In unseren Gärten dient sie als Ergänzung der floristischen Vielfalt und bietet mit ihrer speziellen Blütenform Nischen für Insekten mit langen Mundwerkzeugen. Durch die Kombination mit heimischen Wildblumen förderst du ein stabiles Mikroklima (kleinräumiges Klima) im Gartenbeet.
Die Freesie ist in allen Teilen als nicht kindersicher eingestuft, da der Verzehr von Knollen oder Blättern zu Unverträglichkeiten führen kann. Achte darauf, dass Kinder die markanten Knollen beim Ein- oder Ausgraben nicht mit Essbarem verwechseln. Bewahre die Knollen während der Winterruhe unzugänglich für Kinder und Haustiere auf. Im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Knollen im April oder Mai in die Erde, sobald keine harten Fröste mehr drohen.
Standort: Wähle einen Platz in der vollen Sonne, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht und den Duft entwickeln kann.
Boden: Der Untergrund muss sehr durchlässig sein; mische bei schwerem Boden etwas Sand unter, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Pflanztiefe: Setze die Knollen etwa 5 Zentimeter tief mit der Spitze nach oben in die Erde.
Gießen: Halte den Boden während des Austriebs mäßig feucht, vermeide aber ein Übernässen der Knollen.
Überwinterung: Da die Art nicht frosthart ist, musst du die Knollen im Spätherbst ausgraben und trocken im Haus lagern.
Rückschnitt: Schneide die Blätter erst ab, wenn sie komplett vergilbt sind, damit die Kraft in die Knolle zurückfließen kann.
Gute Partnerin: Die heimische Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) passt hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Trockenheit stellt.
Freesia refracta gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist ein nicht verholzender Knollengeophyt (Pflanze mit unterirdischen Überdauerungsorganen). Ursprünglich in südafrikanischen Regionen beheimatet, bevorzugt sie xerotherme Standorte (trockene, warme Orte). Die Pflanze wächst krautig und bildet auffallend breitblättrige Laubblätter aus. Ein morphologisches (gestaltliches) Merkmal ist der waagerechte Knick im Blütenstiel, der die duftenden Blüten dem Licht entgegenhält.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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