Bild folgtKI-generierte IllustrationFumana procumbens
Auch bekannt als: Zwerg-Sonnenröschen
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An seinen feinen, nadelartigen Blättern und den leuchtend gelben Blüten lässt sich das Gewöhnliche Nadelröschen (Fumana procumbens) sofort erkennen. Dieser seltene Zwergstrauch ist ein wahrer Überlebenskünstler für kargste Standorte und in der Natur stark gefährdet (Rote Liste 2). Mit der Ansiedlung in deinem Garten schützt du eine heimische Art, die auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) spezialisiert ist. Da die Pflanze extreme Hitze liebt, ist sie perfekt für den Klimagarten der Zukunft. Wenn du trockene, sonnige Stellen wie Steinmauern oder Alpinkiesbeete hast, machst du mit dieser Pflanze alles richtig.
Stark gefährdete Sonnenanbeterin: Ein gelbes Juwel für extrem trockene Standorte.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Als Spezialist für extreme Standorte besetzt dieses Zistrosengewächs ökologische Nischen, die für die meisten anderen Pflanzen zu lebensfeindlich sind. Von Juni bis September bietet es ein kontinuierliches Blütenangebot in der heißesten Jahreszeit. Nach der Blüte entwickelt es leichte Samen mit einem Gewicht von etwa 2,47 mg, die durch den Wind über weite Strecken verbreitet werden (Anemochorie). Da die Art auf der Roten Liste mit der Stufe 2 geführt wird, fungiert dein Garten als wichtiges Refugium für den Erhalt dieser stark gefährdeten Spezies. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, sichert die Ansiedlung primär die floristische Diversität auf kalkreichen Magerstandorten.
Das Gewöhnliche Nadelröschen wird in Gartendatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bekannt sind, ist im Umfeld von Kleinkindern Vorsicht geboten. Zudem ist der kleine Strauch trittempfindlich; er sollte daher geschützt vor mechanischer Belastung in Steingärten oder Mauerkronen wachsen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.114 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 9: Wähle den sonnigsten Platz im Garten; die Pflanze benötigt unbeschattete Standorte.
Feuchte 2: Der Boden muss sehr trocken sein, da Staunässe zum schnellen Absterben führt.
Nährstoffe 1: Setze das Nadelröschen in extrem mageres Substrat ohne Düngergaben.
Reaktion 8: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden; mische bei Bedarf Kalksplitt unter.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Pflanzabstand: Da sie nur 0,11 m hoch wird, reichen 15-20 cm zu den Nachbarn aus.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Wuchs von Natur aus kompakt bleibt.
Gute Partnerin: Das Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis) – beide Arten teilen die Vorliebe für extrem trockene Kalk-Magerrasen und ergänzen sich im Jahresverlauf.
Das Gewöhnliche Nadelröschen gehört zur Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae) und ist in den Wärmegebieten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Trockenrasen und sonnige Felsstandorte auf basenreichem Untergrund. Botanisch handelt es sich um einen Zwergstrauch, der an der Basis verholzt und eine exakte Wuchshöhe von 0,11 m erreicht. Trotz der schmalen Blattform zählt er morphologisch zu den breitblättrigen Pflanzen und bildet lockere, am Boden liegende Matten aus.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →