Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Kalmia procumbens
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Gemsheide, Alpenazalee, Loiseleuria, Alpenheide
Du erkennst die Gämsheide an ihrem flachen, teppichartigen Wuchs und den zierlichen, rosafarbenen Glockenblüten, die im Frühsommer erscheinen. Als indigene (einheimische) Art der Hochgebirge bringt sie alpine Ursprünglichkeit in deinen Garten und ist eine wertvolle Bereicherung für jeden Steingarten auf saurem Boden. Da sie extrem robust gegenüber Wind und Kälte ist, übernimmt sie eine wichtige Schutzfunktion für das Bodenmikroklima in kargen Lagen. Auch wenn für diese Spezialistin nur wenige spezifische Tierbeziehungen dokumentiert sind, stärkst du mit ihrer Pflanzung die regionale Artenvielfalt unserer Bergflora. Wenn du eine authentische Pflanze für schwierige, kalkfreie Standorte suchst, liegst du hier genau richtig.
Alpines Juwel für saure Böden: Einheimische Schönheit von Juni bis Juli.
Die Gämsheide ist als indigene Art perfekt an die extremen Bedingungen der alpinen Höhenstufen angepasst. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie ein integraler Bestandteil der Hochgebirgs-Ökosysteme, wo sie als Pionierpflanze (Erstbesiedlerin) karge Flächen stabilisiert. Durch ihren dichten, polsterförmigen Wuchs bietet sie Kleinstlebewesen in exponierten Lagen wichtigen Rückzugsraum und Schutz vor Austrocknung. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Schmetterlingsraupen vorliegen, ist ihr ökologischer Wert durch die Erhaltung der genetischen Vielfalt in der Rote-Liste-Kategorie der indigenen Flora sehr hoch einzustufen.
Die Gämsheide wird als nicht kindersicher eingestuft und enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Achte daher besonders auf Kinder und Haustiere in deinem Garten. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Die Gämsheide (Kalmia procumbens) gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland und Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind alpine Zwergstrauchheiden und windexponierte Grate, oft auf Urgestein. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre immergrünen, ledrigen Blätter aus, die am Rand leicht nach unten eingerollt sind, um die Verdunstung zu minimieren. Eine Besonderheit ist die ERM (Ericoid Mykorrhiza), eine lebensnotwendige Symbiose (Lebensgemeinschaft) zwischen ihren Wurzeln und spezialisierten Bodenpilzen, die ihr das Überleben in nährstoffarmen Böden ermöglicht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.