Bild folgtKI-generierte IllustrationSenecio doronicum
Auch bekannt als: Gämswurz-Kreuzkraut
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Wer das Gämswurz-Greiskraut (Senecio doronicum) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen leuchtend gelben Korbblüten, die an kleine Sonnen erinnern, und seinem kompakten Wuchs von genau 0,2 m fällt es sofort auf. In deinem Naturgarten ist diese Pflanze ein echter Gewinn für die Artenvielfalt, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Schmetterlinge bietet. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern die Blüten gezielt an. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Standort hast, holst du dir mit diesem Greiskraut ein Stück alpine Robustheit direkt vor die Haustür. Schau genau hin, wie das Leben in dein Beet einkehrt!
Alpine Sonnenkraft auf 20 Zentimetern: Ein Magnet für seltene Scheckenfalter.
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Dieses Greiskraut ist eine wertvolle Tankstelle für Schmetterlinge. Nach aktuellen Daten profitieren Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Feurige Scheckenfalter (Melitaea aurelia) von den Blüten. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen das Nektarangebot. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen (0,28 mg), die als Flieger durch den Wind verbreitet werden. Da die Pflanze Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) vom Typ AM eingeht, trägt sie zur Stabilität des Bodenökosystems bei.
Das Gämswurz-Greiskraut wird als nicht kindersicher eingestuft, da Greiskräuter typischerweise Inhaltsstoffe besitzen, die bei Verzehr giftig sein können. Achte darauf, dass Kinder und Haustiere nicht an der Pflanze knabbern. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.204 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Kronröhre
4 mm
• Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), idealerweise mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
• Boden: Die Erde sollte mager (nährstoffarm) sein; arbeite bei Bedarf Sand oder Kies ein, um den Boden zu magern.
• Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund (Reaktionswert 7).
• Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, aber niemals staunass; gute Drainage ist wichtig.
• Pflanzzeit: Setze das Greiskraut im Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
• Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die geringe Höhe von 0,2 m – perfekt für den Vordergrund oder Steingärten.
• Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht; ein Rückschnitt nach der Blüte im August fördert die Vitalität.
• Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie bevorzugt ebenfalls sonnige Kalkstandorte und ergänzt die gelbe Blütenfarbe hervorragend.
Das Gämswurz-Greiskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in den Bergregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als Indigen (eine Art, die ohne menschliches Zutun in einem Gebiet vorkommt) besiedelt es natürlicherweise alpine Rasen und Felshänge. Die Pflanze wächst krautig und nicht verholzt, wobei sie durch ihre breitblättrige Blattform und die charakteristischen gelben Blütenstände gut erkennbar ist. Mit ihren spezifischen Ansprüchen zeigt sie als Schwachzehrer (Magerzeiger) Böden an, die eher nährstoffarm und kalkhaltig (basisch) sind.
1 Video zu Gämswurz-Greiskraut
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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