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Gagea marchica
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Auch bekannt als: Gagea marchica
Unverwechselbar ist der Märkische Goldstern durch seine sternförmigen, gelben Blüten, die im zeitigen Frühjahr knapp über dem Boden erscheinen. Als extrem seltene Art, die auf der Roten Liste unter der Kategorie R (extrem selten) geführt wird, ist er ein wahrer Schatz für jeden Naturgarten. Da die Pflanze indigen (ursprünglich heimisch) ist, passt sie perfekt in unsere Ökosysteme und geht eine wichtige Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), also eine Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen, ein. Mit der Ansiedlung dieser Rarität leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland. Hast du schon einen halbschattigen Platz für diesen Frühlingsboten reserviert?
Botanische Kostbarkeit: Schütze eine der seltensten heimischen Arten im Garten.
Aufgrund seiner Einstufung in der Roten Liste als extrem seltene Art (R) hat der Märkische Goldstern eine herausragende Bedeutung für den Artenschutz. Als Frühblüher stellt er eine wichtige Nahrungsquelle dar, wenn die Landschaft oft noch kahl ist. Die Pflanze fördert durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) die Vitalität des Bodenlebens und stärkt das mikrobiologische Netzwerk im Garten. Da er als indigene Art perfekt an das hiesige Klima angepasst ist, stabilisiert er die lokale Flora. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank ist klar, dass jede heimische Rarität die Resilienz des gesamten Ökosystems erhöht.
Bitte beachte, dass der Märkische Goldstern als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Vertreter der Liliengewächse kann die Pflanze Stoffe enthalten, die bei Verzehr für Kinder oder Haustiere problematisch sind. Ein achtsamer Umgang am Standort ist daher ratsam.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Der Märkische Goldstern (Gagea marchica) gehört zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) und zur Gattung der Gelbsterne. In Deutschland gilt er als indigen oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) und besiedelt bevorzugt lichte Standorte. Morphologisch fallen die schmalen Grundblätter und die leuchtend gelben, sechszähligen Blütenblätter auf. Eine Besonderheit ist seine Abhängigkeit von der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer speziellen Form der Pilzsymbiose, die den Nährstoffaustausch im Boden optimiert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.