Bild folgtKI-generierte IllustrationGaillardia pulchella
Auch bekannt als: Gaillardia pulchella
Typisch für die Kokardenblume (Gaillardia pulchella) sind ihre auffälligen Blütenköpfe mit der rötlichen Mitte und den gelb gesäumten Spitzen, die wie bunte Räder wirken. Als nicht verholzter Halbstrauch (eine Pflanze, die an der Basis leicht verholzt, oben aber krautig bleibt) bereichert sie den Naturgarten vor allem durch ihre späte Blütezeit im Juli und August. Damit bietet sie eine wichtige Ressource in einer Zeit, in der viele andere Arten bereits verblüht sind. Die leichten Samen verbreiten sich durch den Wind und können so auch entlegenere Gartenbereiche besiedeln. Wenn du Farbe und Struktur für sonnige Standorte suchst, ist diese Art eine unkomplizierte Wahl für dein Beet.
Farbenfroher Halbstrauch: Mit 0,6 Metern Höhe ein Lichtblick im Hochsommer.
Die Kokardenblume dient in den Hochsommermonaten Juli und August als wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, wenn die Blütezeit vieler Frühjahrsblüher längst vorbei ist. Durch ihr leichtes Diasporengewicht von etwa 1,54 Milligramm nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung und kann so Dynamik in die Gartenvegetation bringen. Die vertrockneten Blütenstände sollten über den Winter stehen bleiben, da die darin enthaltenen Samen als Nahrung für Vögel dienen können. Da keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insekten vorliegen, profitiert vor allem die allgemeine Vielfalt an blütenbesuchenden Insekten von diesem Angebot. Die Pflanze trägt so zur Vernetzung von Lebensräumen bei.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Kokardenblume als nicht kindersicher eingestuft wird. Der Kontakt mit dem Pflanzsaft kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen. Achte daher darauf, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern zu platzieren und trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Kokardenblume im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der den Bedürfnissen dieser wärmeliebenden Art entspricht.
Bodenbeschaffenheit: Der Boden sollte durchlässig sein; bei schweren Böden hilft das Einmischen von Sand, um eine Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten.
Wuchshöhe: Plane im Beet genau 0,6 m Höhe ein.
Pflege: Da die Pflanze nicht verholzt, ist ein Rückschnitt im späten Winter oder zeitigen Frühjahr sinnvoll.
Vermehrung: Die leichten Samen sorgen oft für eine natürliche Selbstaussaat im Garten.
Pflanzpartner: Eine ideale Nachbarin ist die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie ist ebenfalls an sonnige, trockene Standorte angepasst und ergänzt die Kokardenblume ökologisch sinnvoll.
Die Kokardenblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird innerhalb der Botanik als Halbstrauch eingeordnet. Ursprünglich stammt sie aus trockenen Regionen Nordamerikas, hat sich aber als Zierpflanze in ganz Mitteleuropa verbreitet. Sie zeichnet sich durch breitblättrige Blätter und einen aufrechten Wuchs aus, der eine Höhe von 0,6 m erreicht. Eine morphologische Besonderheit sind die Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die mit nur etwa 1,54 Milligramm extrem leicht sind und so die Windausbreitung über weite Strecken ermöglichen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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