Bild folgtKI-generierte IllustrationGalanthus woronowii
Auch bekannt als: Kaukasisches Schneeglöckchen, Woronow-Schneeglöckchen
Unverwechselbar ist das Woronow-Schneeglöckchen (Galanthus woronowii) durch seine auffallend breiten, glänzend grünen Blätter, die sich deutlich von den schmalen, bläulichen Blättern anderer Arten abheben. Für deinen Naturgarten ist diese Pflanze besonders wertvoll, da sie bereits ab Januar (Monat 1) blüht und damit eine der ersten Nahrungsquellen im neuen Jahr darstellt. In einer Zeit, in der kaum eine andere Pflanze Energie liefert, bietet sie frühen Bestäubern eine lebenswichtige Grundlage. Mit ihren hängenden weißen Glockenblüten verschönert sie schattige Gartenbereiche, während die Natur noch im Winterschlaf liegt. Hast du schon einen Platz unter deinen Sträuchern für diesen frühen Boten reserviert?
Weißes Blütenwunder ab Januar: Der lebenswichtige Frühstart für deinen Garten.
Durch die extrem frühe Blütezeit von Januar bis Mai (Monat 1 bis 5) schließt das Woronow-Schneeglöckchen eine kritische Versorgungslücke im Naturhaushalt. Da zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenige Pflanzen blühen, dient es als wichtige Energiequelle für früh fliegende Insekten, die an milden Wintertagen erwachen. Das Diasporengewicht von 8,66 mg deutet auf eine Tierverbreitung hin, bei der schwere Samen oft von Ameisen verschleppt werden. Da die Pflanze nicht verholzt, gliedert sie sich perfekt in die Krautschicht unter Bäumen ein. Mangels spezifischer Beziehungsdaten in der Datenbank liegt der ökologische Wert primär in der zeitlichen Verfügbarkeit von Nektar und Pollen.
Bitte beachte, dass das Woronow-Schneeglöckchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide und sind bei Verzehr giftig, was besonders für Haushalte mit kleinen Kindern oder Haustieren relevant ist. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jan – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, idealerweise unter laubabwerfenden Gehölzen.
Boden: Die Erde sollte humos (reich an zersetztem organischem Material) und im Frühjahr gleichmäßig feucht sein.
Pflanzzeit Herbst: Setze die Zwiebeln zwischen September und November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflanztiefe: Die Zwiebeln etwa 5 bis 10 cm tief in die Erde bringen.
Düngung: Eine Gabe von reifem Kompost im zeitigen Frühjahr unterstützt den Austrieb.
Pflege: Schneide das Laub niemals vorzeitig ab; die Pflanze muss erst vergilben, um Energie für das nächste Jahr in der Zwiebel zu speichern.
Vermehrung: Eine Teilung großer Bestände ist nach der Blüte im Zustand „in the green“ (noch belaubt) möglich.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) — sie besiedelt ähnliche Standorte und verlängert die Blütezeit im Frühlingsbeet ökologisch sinnvoll.
Das Woronow-Schneeglöckchen gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und zur Gattung Galanthus. Ursprünglich im Kaukasus beheimatet, hat es sich in Mitteleuropa als beliebter Gartenflüchtling in Parks und naturnahen Wäldern etabliert. Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzend), die über eine Zwiebel als Überdauerungsorgan verfügt. Eine morphologische Besonderheit sind die breit-lanzettlichen Blätter, die im Vergleich zum Heimischen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) viel kräftiger wirken. Die Vermehrung erfolgt über Samen mit einem Gewicht von 8,66 mg, was eine Ausbreitung über kurze Distanzen begünstigt.
3 Videos zu Woronow-Schneeglöckchen
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →