Bild folgtKI-generierte IllustrationGalega officinalis
Auch bekannt als: Geißraute, Ziegenraute, Pockenraute, Geissraute, Suchtkraut, Bockskraut
16
Arten
interagieren
31
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die gefiederten Blätter und die aufrechten, oft hellvioletten Blütentrauben, an denen du die Echte Geißraute sofort erkennst. Diese Staude ist ein echter Gewinn für deinen Naturgarten, da sie als Stickstoffsammler die Bodenqualität verbessert und gleichzeitig eine wichtige Futterquelle darstellt. Besonders der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) profitiert von ihrem Nektarangebot, aber auch Bläulinge wie Polyommatus fulgens fliegen sie gerne an. Wenn du eine robuste, fast meterhohe Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit Struktur verbindet, triffst du hier eine hervorragende Wahl für sonnige Beete.
Stattliche 0.97 m Blütenpracht: Die Nektartankstelle für seltene Bläulinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Echte Geißraute eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und Bläulinge wie Polyommatus fulgens oder Polyommatus humedasae. Auch die Wildbienenwelt profitiert deutlich: Die Waldhummel, die Heidehummel sowie die Helle Erdhummel sind regelmäßige Besucher der Blüten. Die schweren Samen (Diasporen) werden nur über kurze Distanzen ausgebreitet, können aber im Winter als Nahrung für verschiedene Kleinsäuger dienen. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Symbiose) fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben in deinem Garten.
Die Echte Geißraute ist als nicht kindersicher eingestuft, da sie das Alkaloid Galegin enthält, das bei Verzehr giftig wirkt. Sollten Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. In der traditionellen Heilkunde wurde sie früher genutzt, im Ziergarten sollte jedoch vorsichtiger Umgang herrschen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.966 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre volle Standfestigkeit erreicht.
Der Boden sollte frisch (Feuchtezahl 6), also mäßig feucht, aber niemals staunass sein.
Da sie ein Starkzehrer (nährstoffbedürftige Pflanze) ist, empfiehlt sich eine Gabe von reifem Kompost bei der Pflanzung.
Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige (basische) Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Ideal ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November) bei offenem Boden.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 0.97 m einen Pflanzabstand von etwa 50 cm ein.
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli kann eine zweite Blühphase fördern.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie ist ebenfalls heimisch, mag nährstoffreiche Böden und ergänzt die Geißraute farblich wunderbar.
Die Echte Geißraute gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und wird in unseren Breiten als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) eingestuft. Sie ist eine krautige Pflanze, die nicht verholzt und eine präzise Wuchshöhe von 0.97 m erreicht. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst wärmebegünstigte, nährstoffreiche Standorte, oft in der Nähe von Gewässern oder auf frischen Wiesen. Als Leguminose lebt sie in Symbiose mit Knöllchenbakterien, was ihr ermöglicht, Luftstickstoff zu binden und an Standorten mit mäßiger Feuchtigkeit prächtig zu gedeihen.
1 Video zu Echte Geißraute

16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →