Bild folgtKI-generierte IllustrationGalemys pyrenaicus
Auch bekannt als: Almizclero, Pyrenäen-Desman, Pyrenäendesman
Der Pyrenäen-Desman (Galemys pyrenaicus) ist ein kleiner, rüsseltragender Vertreter der Maulwürfe (Talpidae) mit einem dichten, wasserabweisenden Fell und einer spezialisierten Lebensweise an Gewässern. Dieses Säugetier bevorzugt als Lebensraum die unmittelbare Nähe von sauberen, fließenden Bächen und ist vorwiegend nachtaktiv. In deinem Garten wirst du ihn vermutlich nur antreffen, wenn dieser direkt an ein naturbelassenes Gewässer grenzt. Als Insektenfresser (Insektivore) ernährt er sich allgemein von wirbellosen Kleintieren, die er im feuchten Milieu oder unter Wasser aufspürt. Da er keinen Winterschlaf hält, bleibt das Tier auch im Februar aktiv und ist auf eisfreie Wasserstellen angewiesen. Du kannst seinen Lebensraum schützen, indem du Uferbereiche unangetastet lässt und für eine hohe Wasserqualität sorgst. Natürliche Verstecke wie Hohlräume unter Steinen oder Wurzelwerk sind für seine täglichen Ruhephasen essenziell. Da keine speziellen Pflanzenbeziehungen vorliegen, hilft eine allgemein naturnahe Gestaltung deines Gartens, um das Nahrungsangebot an Insekten zu sichern. Das Belassen von Totholz am Ufer bietet zudem einen sicheren Unterschlupf vor Fressfeinden.
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Der Pyrenäen-Desman ist eine streng geschützte Tierart und darf weder gestört noch gefangen werden. Er ist für den Menschen völlig harmlos und nicht giftig, sollte jedoch aufgrund seines Schutzstatus und seiner Störungsempfindlichkeit niemals angefasst oder umgesiedelt werden.
Körper
Körperlänge
14.05 cm
Gewicht
60.735 g
Max. Lebensalter
5 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
3.645, 2× pro Jahr
Tragezeit
30.218 Tage
Geschlechtsreife
~1.5 Jahre
Ernährung & Verhalten
Streifgebiet
~0.002 km²
Dieses Säugetier wird taxonomisch in die Familie der Maulwürfe (Talpidae) eingeordnet und gehört zur Gattung Galemys. Es handelt sich um einen spezialisierten Insektenfresser, der eine semiaquatische (teilweise im Wasser lebende) Lebensweise führt. Die Art ist primär an sauerstoffreiche Fließgewässer gebunden und gilt als empfindlicher Bioindikator (Anzeiger für die Güte des Lebensraums).
29 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 7,178 occurrences
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