Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium album subsp. album
Auch bekannt als: Galium album subsp. album
Wer das Weiße Labkraut einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Der lockere, aufrechte Wuchs mit den quirlständigen (sternförmig um den Stängel angeordneten) Blättern und den kleinen, weißen Blütensternen ist unverwechselbar. Als indigene (ursprünglich heimische) Art ist es ein wertvoller Bestandteil unserer Natur und stabilisiert das ökologische Gefüge in deinem Garten. Besonders spannend ist seine Lebensweise als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf), die zeigt, dass es keine übermäßige Düngung braucht, um prachtvoll zu gedeihen. Da es Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzwurzeln und Pflanzen) bildet, fördert es aktiv die Gesundheit deines Bodens. Wenn du dieses Labkraut bei dir ansiedelst, holst du dir ein echtes Stück ursprünglicher Wildnis direkt ans Haus.
Filigraner Wildcharakter: 58 Zentimeter pure Natur für halbschattige Plätze.
Das Weiße Labkraut leistet einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem, indem es eine Symbiose in Form der AM (arbuskulären Mykorrhiza) eingeht, was den Nährstoffaustausch im Boden verbessert. Die Blätter haben eine Fläche von 26.48 mm² und bieten so eine wichtige Struktur für bodennahe Kleinstlebewesen. Dank seines geringen Diasporengewichts von 0.87 mg können die Samen weite Strecken zurücklegen und neue Lebensräume erschließen. Als mäßig warme (Temperatur 4) Art kommt sie gut mit dem mitteleuropäischen Klima zurecht. Die Pflanze dient als natürliche Bodenfestigung und bereichert die Artenvielfalt in halbschattigen Gartenbereichen. Da sie indigen ist, ist sie perfekt an die lokalen Umweltbedingungen angepasst.
In der Datenbank wird das Weiße Labkraut als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren, auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bekannt sind. Im Zweifelsfall oder bei Unwohlsein kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.583 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten (Licht 6), ideal sind lichte Gehölzränder.
Boden: Der Standort sollte neutral bis schwach sauer (Reaktion 6) und ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) sein.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen, mäßig feuchten Boden (Feuchte 4), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Bodenvorbereitung: Keine spezielle Düngung nötig; eine normale Bodenstruktur reicht vollkommen aus.
Ausbreitung: Die Pflanze bildet 0.87 mg leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die sich über den Wind verteilen können.
Pflege: Die trockenen Triebe im Spätwinter zurückschneiden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
Pflanzpartner: Die Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Halbschatten und frische Böden stellt.
Das Weiße Labkraut (Galium album subsp. album) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und zur Ordnung der Enzianartigen. Es ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Standorte im Halbschatten (lichte Schattenbereiche), wie man sie an Waldrändern oder Hecken findet. Die Pflanze wächst rein krautig (nicht verholzend) und erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0.58 m. Charakteristisch sind die breitblättrigen Blattquirle und die zarten, weißen Blütenrispen. Als Archäophyt (eine vor 1492 eingebürgerte Art) oder indigene Art gilt sie nach der Roten Liste als nicht gefährdet.
3 Videos zu Weißes Labkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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