Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium sylvaticum subsp. sylvaticum
Typisch für das Wald-Labkraut sind die filigranen, weißen Blütenwolken und die schmalen Blätter, die in ordentlichen Quirlen (kranzartig angeordnete Blätter) am vierkantigen Stängel sitzen. Im Garten ist diese heimische Art eine echte Bereicherung für schattige Ecken, in denen viele andere Pflanzen aufgeben. Mit einer Wuchshöhe von 0,61 m fügt sie sich harmonisch in die Krautschicht unter Bäumen ein. Da sie in unseren Breiten zu Hause ist, unterstützt sie das natürliche Gleichgewicht in deinem Garten perfekt. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ohne viel Aufwand Waldatmosphäre versprüht, liegst du hier genau richtig.
Filigraner Schattenkünstler: 61 Zentimeter pure Waldästhetik für deinen Garten.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist das Wald-Labkraut ein wichtiger Bestandteil des Waldökosystems. Es geht eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein – eine nützliche Symbiose mit Bodenpilzen, die den Nährstoffaustausch im Gartenboden fördert. Die Ausbreitung erfolgt effizient über sehr leichte Samen (1,3 mg), was eine Fernausbreitung ermöglicht und die Biodiversität in der Nachbarschaft stärkt. Da es sich um eine heimische Art handelt, ist sie perfekt an das hiesige Klima angepasst. Die Pflanze bietet mit ihrem dichten Wuchs am Boden wertvollen Lebensraum für bodenbewohnende Organismen.
Bitte beachte, dass das Wald-Labkraut laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte im Familiengarten darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Da es zu Verwechslungen mit anderen Galium-Arten kommen kann, sollte die Pflanze rein als Zier- und Ökopflanze betrachtet werden.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.608 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Schatten (Lichtzahl 4), idealerweise unter dem Blätterdach von Laubbäumen.
Boden: Die Erde sollte frisch (Feuchtezahl 5), also mäßig feucht, aber gut durchlässig sein.
Nährstoffe: Ein Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Mittelzehrer) ist perfekt; eine Gabe Laubkompost im Frühjahr genügt.
Pflanzzeit: Setze das Labkraut am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Plane genau 0,61 m Platz in der Höhe ein.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über 1,3 mg leichte Samen (Diasporen) durch den Wind oder Tiere.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, das Stehenlassen fördert die natürliche Selbstaussaat.
Pflanzpartner: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) ist eine hervorragende Partnerin, da sie die gleichen schattigen Waldstandorte besiedelt.
Das Wald-Labkraut (Galium sylvaticum subsp. sylvaticum) ist ein Vertreter der Rötegewächse (Rubiaceae) und in Deutschland weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind schattige Laub- und Mischwälder, wobei es neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse bevorzugt. Die Pflanze ist als Krautige Pflanze (nicht verholzend) klassifiziert und fällt durch ihre breitblättrigen Blattquirle auf, die eine Blattfläche von etwa 173,25 mm² erreichen. Es siedelt bevorzugt an mäßig warmen Standorten im Schatten und ist ein typischer Bewohner unserer heimischen Waldgesellschaften.
3 Videos zu Wald-Labkraut
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →