Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium trifidum
Auch bekannt als: Galium trifidum
Du erkennst das Dreiteilige Labkraut (Galium trifidum) an seinen zierlichen, meist nur dreizähligen Blattquirlen (kreisförmig um den Stängel angeordnete Blätter) und der sehr geringen Wuchshöhe. Als spezialisierte Kletterpflanze für nasse Standorte bereichert sie feuchte Gartenbereiche wie Teichränder oder Sumpfzonen. Auch wenn für diese seltene Art keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, fördert sie durch ihre Nischenrolle die Kleinstlebewesen in Feuchtbiotopen. Mit einer Höhe von nur 0,24 m ist sie ein unauffälliger, aber ökologisch wertvoller Bewohner für deinen Naturgarten. Wenn du einen Platz mit dauerhafter Feuchtigkeit hast, gibst du dieser besonderen Art ein wichtiges Refugium.
Filigraner Sumpf-Spezialist: 24 Zentimeter Naturwunder für deinen Teichrand.
In der kurzen Blütezeit im Juni stellt das Dreiteilige Labkraut Nektar für spezialisierte Insekten der Feuchtbiotope bereit. Seine ökologische Bedeutung liegt vor allem in der Fernausbreitung durch sehr leichte Samen mit einem Gewicht von 0,4689 mg, die über Wind und Wasser neue Lebensräume erschließen. Da die Pflanze nicht verholzt, bildet sie im Herbst wertvolle organische Substanz, die das Bodenleben in nassen Bereichen unterstützt. In der kleinräumigen Struktur eines Gartenteichs besetzt sie eine wichtige Nische als filigraner Kletterer. Sie dient als Teil der Nahrungskette für die spezialisierte Fauna von Sumpflandschaften.
Bitte beachte, dass das Dreiteilige Labkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es sollte daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden, am besten in unzugänglichen Uferbereichen des Gartenteichs. Bei Fragen zu möglichen Unverträglichkeiten oder im Notfall kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.24 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen dauerhaft feuchten bis nassen Platz, idealerweise in der Sumpfzone deines Gartenteichs.
Licht: Ein heller, aber nicht vollsonniger Standort ist ideal, um ein Austrocknen der zarten Triebe zu verhindern.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai), damit sie sich vor der Blüte im Juni gut verwurzeln kann.
Boden: Das Substrat sollte wasserspeichernd und eher mager (nährstoffarm) sein; vermeide herkömmliche Blumenerde.
Wuchs: Da sie nur 0,24 m hoch wird und klettert, benötigt sie benachbarte Gräser oder kleine Stauden als Stütze.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze nicht verholzt und im Winter oberirdisch vergeht.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) wiegen nur 0,4689 mg und werden durch Wind oder Wasser verteilt.
Pflanzpartner: Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie ähnliche Ansprüche an die Feuchtigkeit stellt und dem Labkraut Halt bietet.
Das Dreiteilige Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in den kühlen Regionen Mitteleuropas vor allem in Mooren und Verlandungszonen (Übergangsbereiche von Wasser zu Land) zu finden. Morphologisch unterscheidet es sich von anderen Labkräutern durch seine oft nur dreizähligen Kronblätter und die zarte, nicht verholzte Wuchsform. Die Pflanze erreicht eine exakte Höhe von 0,24 m und wächst als Kletterpflanze, die sich an benachbarte Halme anlehnt. Ihr natürlicher Lebensraum sind nasse, nährstoffarme Standorte, was sie zu einer Zeigerpflanze für hohe Bodenfeuchtigkeit macht.
3 Videos zu Galium trifidum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →