Bild folgtKI-generierte IllustrationGallinula chloropus
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Das Teichhuhn erkennst du an seinem schiefergrauen Gefieder, der leuchtend roten Stirnplatte und den charakteristischen weißen Streifen an den Flanken, während es beim Schwimmen rhythmisch mit dem Kopf nickt. Dieser Vogel ist ein Allesfresser, der seine Nahrung sowohl im Wasser als auch an Land sucht. In deinem Garten schätzt das Tier besonders die Früchte der Echten Mehlbeere, des Wolligen Schneeballs oder des Schwarzen Holunders. Auch der Bittersüße Nachtschatten und der Gefleckte Aronstab dienen ihm als natürliche Nahrungsquelle. Als Nistplatz bevorzugt dieser geschickte Kletterer dichte Hecken oder Röhrichtbestände in unmittelbarer Wassernähe. In unseren Breiten ist das Teichhuhn meist ein Standvogel (Vogel, der das ganze Jahr im Brutgebiet bleibt) oder ein Kurzstreckenzieher (Vogel mit kurzen Wanderwegen bei Kälteeinbruch). Sein Ruf ist ein kurzes, kehliges „kurr“, das oft aus dem dichten Gebüsch am Teichrand zu hören ist. Du kannst den Tieren helfen, indem du heimische Sträucher wie den Eingriffeligen Weißdorn oder die Rote Johannisbeere anpflanzt. Auch die Beeren der Gewöhnlichen Eibe und des Blutroten Hartriegels werden von ihnen gerne verzehrt. Achte darauf, die Uferbereiche deines Gartenteichs naturnah zu gestalten und im Frühjahr nicht zurückzuschneiden.
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Wie alle heimischen Vogelarten ist das Teichhuhn gesetzlich geschützt. Nester im Uferbereich oder in bodennahen Hecken dürfen während der Fortpflanzungszeit nicht gestört oder zerstört werden. Eine Verwechslung mit anderen Rallenarten ist aufgrund der markanten roten Schnabelbasis unwahrscheinlich.
Das Teichhuhn gehört zur Familie der Rallen (Rallidae) und besiedelt fast ganz Europa. Es bevorzugt nährstoffreiche Stillgewässer oder langsam fließende Bäche mit einer ausgeprägten Ufervegetation. Von dem größeren Blässhuhn unterscheidet es sich durch die rote Stirnplatte und die grüngelblichen Beine mit den auffallend langen Zehen ohne Schwimmhäute. Die Art führt eine eher verborgene Lebensweise im Schutz dichter Vegetation.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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