Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch in Deutschland
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Gammarus tigrinus ist ein kleiner, seitlich abgeflachter Krebs, der sich durch eine charakteristische, oft bräunlich-gestreifte Körperzeichnung auszeichnet. Als Vertreter der Gammaridae, einer Gruppe der Flohkrebse, bewegt sich dieses Krebstier bevorzugt schwimmend oder kriechend in Gewässern fort. Die Ernährung erfolgt als Allesfresser, wobei das Tier organische Substanzen wie zerfallendes pflanzliches Material oder kleine tierische Organismen verwertet. In deinem Garten spielt diese Art eine wichtige Rolle als Zersetzer, da sie organisches Material in nährstoffreiche Humusbestandteile umwandelt. Ein naturnaher Gartenteich mit ausreichendem Totholz und Laub am Gewässergrund bietet ideale Lebensbedingungen für diese Krebstiere. Auf den Einsatz von Pestiziden solltest du in der Nähe von Wasserstellen konsequent verzichten, um die empfindlichen Krebstiere nicht zu gefährden. Durch das Belassen von Unterwasserstrukturen schaffst du wertvolle Rückzugsorte für die Tiere. Die Anwesenheit dieser Art ist oft ein Indikator für eine funktionierende biologische Aktivität im Gewässer.
Gammarus tigrinus ist in Deutschland nicht in der Roten Liste gefährdeter Arten geführt und genießt keinen besonderen Schutzstatus. Von diesem Krebstier geht keine Gefahr für den Menschen aus, da es weder sticht noch beißt. Es ist als natürlicher Bestandteil des Ökosystems als Nützling zu betrachten.
Gammarus tigrinus gehört zur Gruppe der Krebstiere und ist innerhalb der Ordnung der Flohkrebse (Gammaridae) eingeordnet. Die Art ist in Deutschland verbreitet und besiedelt vorwiegend aquatische Lebensräume. Als Allesfresser nimmt sie eine zentrale Rolle im Stoffkreislauf von Gewässern ein.
•NaturkompassDB
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