Bild folgtKI-generierte IllustrationRaphanus sativus
Auch bekannt als: Radieschen, Rettich
32
Arten
interagieren
60
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen vierzaehligen Blueten in Weiss bis Violett und der fleischig verdickten Wurzel laesst sich der Garten-Rettich (Raphanus sativus) sofort erkennen. Im Naturgarten ist er eine wertvolle Bereicherung, da er Insekten wie der Gewöhnlichen Bindensandbiene (Halictus tumulorum) und der Rübsenblattwespe (Athalia rosae) eine wichtige Nahrungsquelle bietet. Wenn du ein paar Exemplare bluehen laesst, statt sie komplett zu ernten, unterstuetzt du die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustuer. Es ist faszinierend zu beobachten, wie viel Leben diese Nutzpflanze anzieht. Probiere es aus und lass die Natur an deinem Gemuesebeet teilhaben.
Essbare Wurzel, wertvolle Bluete: Ein Magnet fuer Bindensandbienen.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist der Garten-Rettich eine wichtige Anlaufstelle fuer spezialisierte Insekten. Besonders die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum) besucht die Blueten regelmaessig, um Pollen und Nektar zu sammeln. Auch die Rübsenblattwespe (Athalia rosae) und kleine Punktkäfer profitieren von dem Angebot auf den Bluetenstaenden. Da die Pflanze im Hochsommer blueht, schliesst sie eine wichtige Luecke im Nahrungsangebot. Wenn du die Samenreife abwartest, bietest du zudem Strukturen, in denen kleine nuetzliche Insekten Unterschlupf finden koennen.
Bitte beachte, dass der Garten-Rettich laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Die enthaltenen Senfoele verleihen ihm zwar seine typische Schaerfe, koennen aber bei sehr kleinen Kindern zu Reizungen fuehren. Bei Notfaellen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.5147 mg/Blüte
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze kraeftig waechst.
Boden: Der Boden sollte kalkhaltig und basisch sein (Reaktionswert 8); eine massvolle Kalkgabe kann den Wuchs foerdern.
Naehrstoffe: Als Starkzehrer (Pflanze mit sehr hohem Naehrstoffbedarf) braucht er einen tiefgruendigen, humosen Boden mit reichlich Kompost.
Feuchtigkeit: Halte die Erde stets frisch (maessig feucht, Feuchtewert 5), um ein Verholzen der Wurzel zu vermeiden.
Waerme: Da er waermeliebend ist (Temperaturwert 7), sind geschuetzte Lagen im Garten ideal.
Pflanzzeit: Saee die Samen im Fruehling zwischen Maerz und Mai direkt ins Freiland.
Pflege: Regelmaessiges Hacken haelt den Boden locker und unterdrueckt unerwuenschte Beikraeuter.
Gute Partnerin: Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) – sie ist ebenfalls heimisch, vertraegt sich gut im Beet und unterstuetzt die Bodengesundheit.
Der Garten-Rettich (Raphanus sativus) gehoert zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch und kommt typischerweise auf kultivierten Flaechen und in Gaerten vor. Er waechst als krautige Pflanze und bildet eine markante Speicherwurzel aus. Eine botanische Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen zur besseren Naehrstoffaufnahme), die ihm beim Wachsen hilft. Seine Blueten sind in Trauben angeordnet und folgen dem typischen kreuzfoermigen Aufbau seiner Pflanzenfamilie.
3 Videos zu Garten-Rettich



22 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →