Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudopodospermum hispanicum
Auch bekannt als: Schwarzwurzeln, Garten-Schwarzwurzel
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Unverwechselbar ist die Echte Schwarzwurzel an ihren leuchtend gelben Zungenblüten, die in einem dichten Körbchen sitzen, und ihrer namensgebenden, dunklen Pfahlwurzel. Als heimische Wildpflanze aus Deutschland und Österreich ist sie ein Gewinn für deinen Naturgarten, da sie spezialisierten Insekten wie dem Punktkäfer eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Symbiose mit Bodenpilzen, trägt sie zur Vitalität deines Bodens bei. In Zeiten schwindender Magerstandorte holst du dir mit ihr eine echte Spezialistin für sonnige Plätze nach Hause. Trau dich ruhig an diese robuste Schönheit heran, sie verzeiht auch trockene Phasen im Sommer problemlos.
Die gelbe Sonnenanbeterin: Heimat für Punktkäfer und Profi für magere Böden.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Echte Schwarzwurzel eine wichtige Futterpflanze für den Punktkäfer, der die Blütenköpfe gezielt zur Pollenaufnahme nutzt. Von Mai bis Juli bietet sie ein stabiles Nahrungsangebot in einer Phase, in der viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) fördert sie ein gesundes Netzwerk aus Bodenpilzen, was wiederum benachbarten Pflanzen zugutekommt. Die Samenstände dienen im Spätsommer und Herbst als potenzielle Futterquelle für Vögel. Da sie ein Spezialist für Magerstandorte ist, fördert sie die floristische Vielfalt in Gartenbereichen, die für anspruchsvollere Zierpflanzen zu trocken oder zu arm an Nährstoffen wären.
Bitte beachte, dass die Echte Schwarzwurzel als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, Kinder darauf hinzuweisen, Pflanzenteile nicht in den Mund zu stecken, da der enthaltene Milchsaft Reizungen verursachen kann. Sollte es dennoch zum Verzehr kommen, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne täglich bietet.
Der Boden sollte eher nährstoffarm sein (Nährstoffwert 3); verzichte auf Düngung oder Kompostgaben.
Achte auf eine kalkhaltige Bodenbeschaffenheit (Reaktionswert 8); bei sauren Böden solltest du etwas Gartenkalk einarbeiten.
Halte das Substrat mäßig feucht (Feuchtewert 4), vermeide jedoch Staunässe, da die Pfahlwurzel sonst faulen kann.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr ab März oder im Herbst von September bis November.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern ein.
Lasse die verblühten Stände über den Winter stehen, um Tieren Unterschlupf zu bieten.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie liebt ebenfalls kalkhaltige Böden und ergänzt die Schwarzwurzel ökologisch hervorragend.
Die Echte Schwarzwurzel (Pseudopodospermum hispanicum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa besiedelt sie bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Waldränder auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine kräftige, schwarzrindige Pfahlwurzel aus, die tief in den Boden vordringt. Ihre Blüten bestehen ausschließlich aus gelben Zungenblüten, was sie von vielen anderen Korbblütlern unterscheidet. Diese Wildart ist perfekt an nährstoffarme und kalkreiche Standorte angepasst, wie sie in trocken-warmen Regionen vorkommen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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