Bild folgtKI-generierte IllustrationGenetta genetta
Auch bekannt als: Gemeinegenette, Ginsterkatze, Kleinflecken-Ginsterkatze, Kleinfleckgenette
Du erkennst die Kleinfleck-Ginsterkatze (Genetta genetta) an ihrem schlanken, katzenartigen Körper, dem hellen Fell mit markanten dunklen Fleckenreihen und dem sehr langen, buschigen Ringelschwanz. Als geschicktes Raubtier (Carnivora) jagt dieses Säugetier (Mammalia) vor allem Wirbeltiere (Vertebrata) und Reptilien. Auch Wirbellose (Invertebrate) wie Insekten sowie Aas (Carrion) gehören zu ihrem Nahrungsspektrum. Das Tier ist dämmerungs- und nachtaktiv und verbringt den hellen Tag meist in erhöhten Verstecken. Sie ist ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf oder Winterruhe. Gelegentlich nutzt sie vom Menschen stammende Nahrungsquellen (Anthropogenic items) in Siedlungsnähe. Als Gartenbesitzer förderst du ihre Anwesenheit durch dichte Hecken, in denen sie Beute findet. Saisonal ergänzen Früchte wie die der Hundsrose (Rosa canina) oder des Weißdorns (Crataegus monogyna) ihren Speiseplan. Durch die Jagd reguliert sie Beutetierpopulationen und stabilisiert so das lokale Ökosystem.
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Das Tier ist im Anhang V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) gelistet und genießt somit besonderen Schutz. Bei Begegnungen im Garten zeigt sie sich äußerst scheu und flieht meist unbemerkt. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen heimischen Tieren ist aufgrund des einzigartigen Punktmusters gering.
Körper
Körperlänge
56.622 cm
Gewicht
1866.67 g
Max. Lebensalter
34 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2.29, 2× pro Jahr
Tragezeit
76.09 Tage
Geschlechtsreife
~4.1 Jahre
Ernährung & Verhalten
Streifgebiet
~10.9 km²
Die Kleinfleck-Ginsterkatze gehört zur Familie der Schleichkatzen (Viverridae) innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). In der DACH-Region ist sie ein seltener Grenzgänger, der vor allem klimatisch milde Regionen besiedelt. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 42 bis 58 Zentimetern und wiegt zwischen ein und zwei Kilogramm. Von der Wildkatze unterscheidet sie sich deutlich durch den schmaleren Kopf und die kürzeren Läufe.
50 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 48,275 occurrences
•DAISIE — Alien species in Europe, DACH-Daten
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