Bild folgtKI-generierte IllustrationGentianella rhaetica
Auch bekannt als: Gentianella rhaetica
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren trichterförmigen, intensiv violetten Blüten, die am Saum oft fein behaart sind, lässt sich der Rätische Kranzenzian (Gentianella rhaetica) sofort erkennen. Diese botanische Besonderheit ist ein wertvoller Bestandteil der alpinen Flora und bringt im Spätsommer Farbe in naturnahe Steingärten. Besonders in den Höhenlagen, wo die Vegetationsperiode kurz ist, stellt sie im August eine wichtige Anlaufstelle für die örtliche Insektenwelt dar. Wenn du ein Stück echte Alpenatmosphäre fördern möchtest, ist dieser Enzian die richtige Wahl für dich.
Violetter Alpengruß: Der Rätische Kranzenzian belebt den August.
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Der Rätische Kranzenzian konzentriert sein gesamtes Blütenangebot auf den Monat August. In dieser Zeit schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot der alpinen Regionen Österreichs. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, ist er allgemein als Bestandteil der heimischen Flora für die lokale Fauna von Bedeutung. Die Pflanze ist ein Spezialist für karge Standorte und fördert somit die Vielfalt auf Flächen, die für viele andere Arten zu nährstoffarm sind. Durch seine Selbstaussaat trägt er zur Stabilisierung der Pflanzengesellschaften an Böschungen und in Steingärten bei.
Bitte beachte, dass der Rätische Kranzenzian als nicht kindersicher eingestuft wird. Er enthält Bitterstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Er sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Für den Rätischen Kranzenzian solltest du einen Standort wählen, der seiner Heimat in den Bergen ähnelt.
Er benötigt einen vollsonnigen Platz auf magerem, also nährstoffarmem Boden.
Achte darauf, dass die Erde gut durchlässig ist; Kalkschotter oder sandiger Lehm sind ideal, um Staunässe zu vermeiden.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Da die Pflanze in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird, platziere sie am besten im hinteren Bereich von Steingärten.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und schadet der Pflanze eher, da sie an karge Verhältnisse angepasst ist.
Die Vermehrung erfolgt über die feinen Samen, die nach der Blüte im August reifen.
Gute Partnerin: Die Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia) – beide Arten kommen in den österreichischen Alpen gemeinsam vor und teilen sich den Vorzug für kalkhaltige, sonnige Felsstandorte.
Der Rätische Kranzenzian (Gentianella rhaetica) ist ein Vertreter der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt schwerpunktmäßig in Österreich, wo er kalkreiche Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und alpine Matten besiedelt. Er wächst meist zweijährig und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 30 Zentimetern. Typisch für die Gattung der Kranzenziane sind die gefransten Anhängsel im Schlund der Blütenkrone, die man bei genauem Hinsehen gut erkennen kann.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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