Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium nodosum
Auch bekannt als: Knotiger Bergwald-Storchschnabel, Knotiger Storchschnabel, Knoten-Storchschnabel
6
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Mit seinen glänzenden, tief gelappten Blättern und den trichterförmigen, fliederfarbenen Blüten fällt der Knotige Storchschnabel (Geranium nodosum) sofort auf. Er ist ein unverzichtbarer Problemlöser für schattige Gartenbereiche, da er dichte, bodendeckende Teppiche bildet und so den Boden vor Austrocknung schützt. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.23 m bleibt er kompakt und unterdrückt durch sein dichtes Blattwerk unerwünschten Beiwuchs. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bietet er von Juni bis September eine verlässliche Struktur im naturnahen Garten. Du kannst mit dieser robusten Staude wenig falsch machen, wenn du einen pflegeleichten Lückenfüller für deine Gehölzränder suchst.
Robuster Bodendecker für den Schatten: Vier Monate Blütezeit auf exakt 0.23 m.
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Durch seine lange Blütezeit von Juni bis September stellt der Knotige Storchschnabel eine kontinuierliche Ressource in schattigen Gartenbereichen dar. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich die ökologische Bedeutung vor allem an seiner Wuchsform und Samenausbreitung ablesen. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von 5.8055 mg produziert die Pflanze relativ schwere Samen, die meist über kurze Distanzen ausgebreitet werden oder durch am Boden lebende Tiere verbreitet werden können. Das dichte Blattwerk bietet zudem einen wichtigen Lebensraum und Schutzraum für Laufkäfer und andere nützliche Bodenorganismen, die in der Krautschicht (Schicht der nicht verholzenden Pflanzen) Unterschlupf finden.
Der Knotige Storchschnabel ist in den Datenbanken als nicht kindersicher aufgeführt. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Bei Verdacht auf Vergiftungen kontaktierst du bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.226 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder Schatten, idealerweise unter größeren Gehölzen.
Der Boden sollte humos (humusreich) und frisch sein, er verträgt aber auch trockenere Phasen.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Pflanzen zwischen März und Mai für ein optimales Anwachsen.
Pflanzzeit Herbst: Nutze September bis November, solange der Boden noch offen und frostfrei ist.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 30 cm ein, um einen geschlossenen Teppich zu erhalten.
Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0.23 m und benötigt keinerlei Stützen.
Nach der Blüte kannst du die Staude zurückschneiden, um einen frischen Blattaustrieb anzuregen.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) – sie besiedelt natürliche Waldstandorte und bildet einen schönen, grasartigen Kontrast zum Storchschnabel.
Der Knotige Storchschnabel (Geranium nodosum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Ursprünglich stammt er aus den Bergwäldern Mittel- und Südeuropas, wo er bevorzugt in schattigen bis halbschattigen Lagen wächst. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) zieht er sich im Winter komplett in den Boden zurück. Ein besonderes Merkmal sind seine knotig verdickten Stängelglieder, denen er seinen Namen verdankt. Seine Blattfläche ist mit 7445.2 mm² recht groß, was ihm hilft, auch das spärliche Licht unter Bäumen effizient für die Photosynthese zu nutzen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →