Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium nodosum
Auch bekannt als: Knotiger Bergwald-Storchschnabel, Knotiger Storchschnabel, Knoten-Storchschnabel
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Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Knotige Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum) an seinen fast lackartig glänzenden Blättern und den markant verdickten Knoten an den Stängeln. Er ist einer der wenigen Spezialisten, die auch im tiefen Schatten unter Gehölzen von Juni bis September ausdauernd blühen. In deinem Garten schließt er ökologische Lücken an Standorten, die für viele andere Blütenpflanzen zu dunkel sind. Du machst hier alles richtig, wenn du eine robuste Art suchst, die den Gartenboden ganzjährig schützt und gleichzeitig eine verlässliche Sommerblüte liefert.
Dauerblüher für den Schatten: Glänzendes Laub und Blüten von Juni bis September.
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Nach den vorliegenden Daten liegt der besondere Wert dieser Art in ihrer außergewöhnlich langen Blütezeit, die den gesamten Hochsommer abdeckt. Da sie von Juni bis September blüht, stellt sie eine konstante Energiequelle dar, wenn viele andere Waldpflanzen bereits verblüht sind. Als heimische Art in Österreich ist sie optimal an die regionalen Klimabedingungen angepasst und fördert die Stabilität des lokalen Ökosystems im Garten. Auch wenn keine spezifischen Beziehungsdaten zu Einzelarten vorliegen, ist sie ein wichtiger Bestandteil für die Strukturvielfalt im Unterwuchs, da sie den Boden beschattet und Kleinstlebewesen Feuchtigkeit bewahrt.
Bitte beachte, dass dieser Storchschnabel als nicht kindersicher eingestuft wird. Er ist zwar nicht stark giftig, aber die Inhaltsstoffe können bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen oder bei Verzehr Unwohlsein verursachen. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen heimischen Arten besteht bei genauer Betrachtung der glänzenden Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.23 m
Wähle einen Standort im Halbschatten oder lichten Schatten, da die Pflanze direkte Mittagssonne meidet.
Der Boden sollte frisch sein (Ellenberg Feuchte 5 bis 6), was einer normalen, gleichmäßig wasserhaltenden Gartenerde entspricht.
Achte auf einen humosen Boden; eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr fördert die Vitalität.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Setze die Pflanzen in kleinen Gruppen, um schnell einen flächendeckenden Effekt zu erzielen.
Ein Rückschnitt der verwelkten Blütenstände ist nicht zwingend nötig, kann aber die Selbstaussaat kontrollieren.
Im Spätwinter kannst du die alten Triebe bodennah einkürzen, bevor der neue Austrieb erscheint.
Die Vermehrung gelingt am besten durch einfache Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr.
Gute Partnerin: Der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) - beide Arten teilen die Vorliebe für kühle, schattige Gartenbereiche und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Pflanze gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und ist primär in den Bergwäldern Österreichs beheimatet. In der Natur besiedelt sie frische, nährstoffreiche Standorte im Halbschatten und Schatten. Ein wichtiges morphologisches (gestaltliches) Merkmal sind die namensgebenden Nodien (Stängelknoten), die deutlich angeschwollen erscheinen. Die drei- bis fünfgelappten Blätter behalten ihren typischen Glanz während der gesamten Vegetationsperiode und bilden einen dichten, teppichartigen Wuchs von bis zu 50 Zentimetern Höhe.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →