Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium robertianum subsp. purpureum
Du erkennst den Kleinen Storchschnabel (Geranium robertianum subsp. purpureum) an seinen fein zerteilten, breitblättrigen Blättern und den zierlichen, purpurfarbenen Blüten. In deinem Naturgarten ist er ein wertvoller Lückenfüller für Standorte, die anderen Pflanzen oft zu schattig oder zu nährstoffreich sind. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.28 m fügt er sich harmonisch in Gehölzränder ein. Er hilft dabei, den Boden feucht zu halten und Nährstoffe in Biomasse zu binden. Wenn du ihm ein schattiges Plätzchen gönnst, wird er dich mit seiner Vitalität belohnen. Hast du schon einen passenden Platz unter deinen Sträuchern für ihn gefunden?
Filigraner Purpur-Zwerg: Perfekte 28 Zentimeter für schattige Gartenwinkel.
In deinem Garten übernimmt diese Unterart eine wichtige Funktion als Bodenfestiger an nährstoffreichen Stellen. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 1.1985 mg besonders leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind begünstigt. Mit einer Blattfläche von über 1000 mm² pro Blatt bietet sie einen effektiven Verdunstungsschutz für den Boden und erhält die Bodenfeuchte. Als heimische Art ist sie perfekt an das mitteleuropäische Klima angepasst. Sie agiert als effizienter Nährstoffverwerter an Standorten, die für viele Magerwiesenpflanzen zu mastig wären. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Stoffkreislauf im Halbschatten deines Gartens.
Bitte beachte, dass der Kleine Storchschnabel (Geranium robertianum subsp. purpureum) nicht als kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du auf eine Platzierung außerhalb der direkten Reichweite achten. Ein Verzehr der Pflanzenteile ist nicht vorgesehen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.276 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, ideal ist lichter Schatten unter heimischen Bäumen.
Boden: Die Pflanze ist ein Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf), sie benötigt daher einen sehr nährstoffreichen, „fetten“ Boden.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen Standort, der Boden sollte also gleichmäßig mäßig feucht bleiben.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Plane genau 0.28 m Platz in der Höhe ein, damit sie nicht von größeren Stauden verdeckt wird.
Pflege: Da sie krautig wächst, benötigt sie keinen Rückschnitt während der Saison; lass sie im Winter als Bodenbedeckung stehen.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Diasporen (Samen) selbst für eine dezente Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) – sie teilt die Vorliebe für nährstoffreiche, halbschattige Plätze und ergänzt das Blattwerk ideal.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). In Deutschland und der Schweiz ist sie heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte im Halbschatten (Lichtzahl 5) auf frischen, mäßig feuchten Böden. Als krautige, nicht verholzende Pflanze zeichnet sie sich durch ihre charakteristischen Blattflächen von etwa 1068.65 mm² aus. In der Natur findet man sie oft auf neutralen bis schwach sauren Böden. Ihre sehr leichten Samen ermöglichen eine effektive Fernausbreitung, wodurch sie auch isolierte Gartenbereiche eigenständig erschließen kann.
1 Video zu Geranium robertianum subsp. purpureum
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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