Bild folgtKI-generierte IllustrationGeum pyrenaicum
Auch bekannt als: Geum pyrenaicum
Mit ihren leuchtend gelben Schalenblüten und den weich behaarten Blattrosetten fällt die Pyrenäen-Nelkenwurz (Geum pyrenaicum) sofort auf. Diese krautige (nicht verholzende) Pflanze ist eine wunderbare Wahl für Deinen Garten, wenn Du alpine Akzente setzen möchtest. Besonders bemerkenswert ist ihr Samengewicht von 7,36 mg, was auf eine Verbreitung über kurze Distanzen oder durch das Anhaften an Tierfelle hindeutet. In naturnahen Gärten dient sie als wertvolle Bereicherung der Pflanzenvielfalt, die sich harmonisch in Steingärten oder Beete einfügt. Da sie robust und ausdauernd wächst, gibst Du mit ihr Deinem Garten ein Stück Gebirgscharakter zurück. Wenn Du eine unaufgeregte, aber charakterstarke Staude suchst, machst Du mit dieser Nelkenwurz alles richtig.
Alpiner Charme für Dein Beet: Eine robuste Spezialistin mit kluger Strategie.
Die ökologische Rolle der Pyrenäen-Nelkenwurz liegt vor allem in ihrer speziellen Ausbreitungsbiologie. Mit einem Diasporengewicht von 7,36 mg produziert sie vergleichsweise schwere Samen, die meist über kurze Distanzen fallen oder durch Tierverbreitung (Anhaften am Fell) neue Standorte erschließen. In Deinem Garten förderst Du mit ihr die Vielfalt der Gebirgsflora, was besonders für spezialisierte Bewohner von Steingarten-Biotopen wichtig ist. Als Vertreterin der Rosengewächse bietet sie eine Struktur für bodennah lebende Insekten. Da sie keine invasiven Tendenzen zeigt, bleibt sie ein stabiler Teil Deiner Pflanzengemeinschaft. Ihre Anwesenheit unterstützt die natürliche Dynamik eines Gartens, der auf Vielfalt statt Monokultur setzt.
Bitte beachte, dass die Pyrenäen-Nelkenwurz als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren solltest Du daher bei der Standortwahl vorsichtig sein. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in der Sonne oder im lichten Halbschatten, um eine reiche Blüte zu fördern.
Achte auf einen frischen, humosen Boden, der gut durchlässig ist, damit keine Staunässe entsteht.
Pflanze die Staude im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald der Boden bearbeitbar ist.
Alternativ ist die Herbstpflanzung von September bis November ideal, damit sie vor dem Winter anwurzelt.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 25 bis 30 cm ein, damit sich die Rosetten ausbreiten können.
Da sie nicht verholzt, benötigt sie keinen regelmäßigen Rückschnitt, nur verblühte Stängel kannst Du entfernen.
Eine mäßige Bewässerung bei langanhaltender Trockenheit sorgt dafür, dass das Laub ansehnlich bleibt.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – sie teilt den alpinen Ursprung und bevorzugt ebenfalls durchlässige Bodenverhältnisse.
Die Pyrenäen-Nelkenwurz gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung der Nelkenwurzen (Geum). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt primär in den Gebirgszügen der Pyrenäen, wo sie auf alpinen Matten (grasreiche Flächen oberhalb der Baumgrenze) und in lichten Bergwäldern vorkommt. Als breitblättrige, mehrjährige Staude zeichnet sie sich durch eine bodenständige Blattrosette aus. Ein typisches Merkmal, das Du im Garten beobachten kannst, ist die Entwicklung der Früchte aus der Blüte, die als schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit 7,36 mg Gewicht herunreifen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →