Bild folgtKI-generierte IllustrationGlebionis carinata
Auch bekannt als: Glebionis carinata
Schon von weitem fällt die Bunte Margerite (Glebionis carinata) durch ihre auffälligen, meist dreifarbigen Blütenköpfe auf, die wie bunte Zielscheiben wirken. Diese einjährige Pflanze bringt im Hochsommer nicht nur Farbe, sondern auch wichtige Nahrung in den Garten, wenn viele Frühlingsblüher bereits verblüht sind. Da sie zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehört, dient sie als wertvolle Futterquelle für verschiedene Schwebfliegen und Honigbienen, die den leicht zugänglichen Nektar schätzen. Mit ihrem schnellen Wuchs füllt sie geschickt Lücken in sonnigen Beeten und sorgt bis in den Herbst hinein für Leben. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die sofort für ökologische Vielfalt sorgt, ist sie eine wunderbare Wahl für deinen Garten.
Farbenfrohe Zielscheibe: Ein reich gedeckter Tisch für Bestäuber bis September.
Als Vertreterin der Korbblütler (Asteraceae) bietet die Bunte Margerite eine ideale Landeplattform für Bestäuber mit kurzen Mundwerkzeugen. Nach aktuellen Beobachtungsdaten profitieren vor allem Schwebfliegen und Honigbienen von dem leicht erreichbaren Pollen- und Nektarangebot. Da die Pflanze bis in den September hinein blüht, stellt sie eine wichtige Nahrungsquelle in der oft blütenarmen Zeit des Spätsommers dar. Auch wenn keine spezifischen Bindungen zu seltenen Wildbienen bekannt sind, stützt sie als Generalistenpflanze (Art, die von vielen verschiedenen Insekten genutzt wird) die lokale Insektenvielfalt. Die nach der Blüte reifenden Samen werden im Herbst zudem gerne von verschiedenen Wildvögeln als energiereiches Futter genutzt.
Die Bunte Margerite (Glebionis carinata) wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Hautkontakt mit dem Pflanzensaft kann es bei empfindlichen Personen zu einer Korbblütler-Dermatitis (allergische Hautreaktion) kommen. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, und trage im Zweifel Handschuhe beim Rückschnitt.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jul – Sep
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, die Pflanze benötigt mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher nährstoffreich sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Aussaat: Säe die Samen zwischen April und Mai direkt ins Freiland, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 bis 30 Zentimeter Abstand ein, damit die Luft zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.
Wasserbedarf: Gieße mäßig; der Boden sollte oberflächlich abtrocknen, aber nie vollständig austrocknen.
Pflege: Entferne Verblühtes regelmäßig, um die Bildung neuer Knospen bis in den September zu fördern.
Vermehrung: Lasse im Spätsommer einige Blüten stehen, damit sie sich durch Selbstaussaat im Garten erhalten kann.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) ist eine ideale heimische Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellt und das Nahrungsangebot für Bestäuber ergänzt.
Die Bunte Margerite gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eng mit unseren heimischen Wucherblumen verwandt. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, findet man sie in Mitteleuropa häufig in Gärten oder gelegentlich als unbeständigen Gartenflüchtling an Wegrändern. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre fiederspaltigen (tief eingeschnittenen), leicht fleischigen Blätter aus, die eine Anpassung an sonnige Standorte darstellen. Die Blüte ist ein klassisches Pseudanthium (eine Scheinblüte, die aus vielen winzigen Einzelblüten besteht), was sie für viele Insektengruppen besonders attraktiv macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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