Bild folgtKI-generierte IllustrationGlobicephala melas
Auch bekannt als: Gewöhnlicher Grindwal, globicéphale noir, Grindwal, Langflossen-Grindwal, Pilotwal, Schwarzwal
Unverwechselbar macht den Grindwal (Globicephala melas) seine tiefschwarze Färbung, die kugelförmig gewölbte Stirn und die markante, sichelförmige Rückenflosse. In seinem Lebensraum im Meer nutzt er ein hocheffizientes Echolot – ein System zur Orientierung durch Schallwellen –, um sich in der Dunkelheit der Tiefe zurechtzufinden. Während der Jagd zeigt er eine beeindruckende Tauchdauer, wobei die Tiere oft in einer Schwarmjagd, also in koordinierten Gruppen, agieren. Du findest diesen Meeressäuger vor allem im offenen Ozean oder in tiefen Küstengewässern, wo er ganzjährig aktiv bleibt und keine Winterruhe hält. Als Raubtier übernimmt er eine wesentliche Funktion im Ökosystem, indem er die Bestände seiner Beutetiere reguliert und so das biologische Gleichgewicht stabilisiert. Wenn du an der Küste lebst, kannst du zum Schutz beitragen, indem du auf Plastikverzicht achtest, damit keine Fremdstoffe in die Nahrungskette gelangen. Da das Tier dem Menschen gegenüber eher scheu ist, sind Sichtungen meist ein seltener und respektvoller Moment aus der Ferne.
Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Bei einer seltenen Begegnung auf See solltest du einen respektvollen Abstand halten, da das Tier in der Regel den direkten Kontakt zu Menschen meidet. Eine Verwechslung ist aufgrund der einzigartigen Kopfform und Färbung nahezu ausgeschlossen.
Körper
Körperlänge
709.2875 cm
Gewicht
1060000 g
Max. Lebensalter
60 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 0.242857× pro Jahr
Tragezeit
453.4514 Tage
Geschlechtsreife
~6.8 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Grindwal (Globicephala melas) ist ein Vertreter der Familie der Delfine (Delphinidae). In der DACH-Region ist er primär als seltener Besucher in der deutschen Nordsee dokumentiert, während er in Österreich und der Schweiz aufgrund der fehlenden Meeresanbindung nicht vorkommt. Er unterscheidet sich von anderen Delfinarten durch seine robuste, massige Körperform und die charakteristische Melone – ein fettgefülltes Organ in der Stirn zur Schallfokussierung. Als Raubtier nimmt er eine Schlüsselrolle in der marinen Nahrungskette ein.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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