Bild folgtKI-generierte IllustrationGlomeris connexa
heimisch in Deutschland
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Der Vierbänder-Saftkugler ist ein kleiner Tausendfüßer, der sich bei Gefahr zu einer perfekten Kugel einrollen kann und durch seine charakteristische Zeichnung mit vier hellen Querbinden auf dem dunklen Rücken auffällt. Als Vertreter der Glomerida bevorzugt dieses Tier feuchte und schattige Bereiche in deinem Garten. Du findest ihn vor allem in Bodennähe, wo er sich von zersetzendem organischem Material wie abgestorbenem Pflanzenmaterial ernährt. Durch diesen Prozess trägt der Saftkugler maßgeblich zur Humusbildung und damit zur Bodenfruchtbarkeit bei. Um ihm einen geeigneten Lebensraum zu bieten, solltest du auf eine Schicht aus Laub und Totholz im Garten nicht verzichten. Diese Strukturen dienen ihm als Versteck und Nahrungsquelle zugleich. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide schont die empfindlichen Tiere und fördert ein gesundes Bodenleben. Da er keine aktiven Abwehrmechanismen wie Bisse besitzt, ist er ein völlig harmloser Bewohner deines Gartens.
Der Vierbänder-Saftkugler ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt weder Stacheln noch beißende Mundwerkzeuge. Er ist kein Schädling, sondern ein nützlicher Bodenbewohner, der nicht unter besonderem Schutz steht.
Der Vierbänder-Saftkugler (Glomeris connexa C. L. Koch, 1847) gehört zur Familie der Glomeridae innerhalb der Ordnung der Glomerida. Diese Tausendfüßer sind in Deutschland weit verbreitet und gelten als ungefährdet. Sie leben bodennah in feuchten Habitaten und spielen eine wichtige Rolle als Destruenten, die organisches Material zersetzen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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