Bild folgtKI-generierte IllustrationGlomeris hexasticha
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Ostliche Sechsstreifen-Saftkugler ist ein kleiner Tausendfüßer, der sich bei Gefahr zu einer perfekten Kugel zusammenrollen kann und dabei sein charakteristisches Streifenmuster auf dem Rücken zeigt. Als Vertreter der Glomerida gehört er zu den sogenannten Saftkuglern, die ihren Namen der Fähigkeit verdanken, bei Bedrohung ein wehrhaftes Sekret abzusondern. Du findest diese Tiere vor allem in feuchten Bereichen deines Gartens, wo sie sich bevorzugt unter einer schützenden Schicht aus Laub oder in Totholz aufhalten. Ihre ökologische Rolle ist die eines Zersetzers, da sie sich primär von abgestorbenem organischem Material ernähren und so zur Humusbildung beitragen. Da sie auf eine hohe Bodenfeuchtigkeit angewiesen sind, profitieren sie von naturnahen Strukturen wie liegenden Ästen oder einer Mulchschicht. Ein Verzicht auf chemische Pestizide ist für ihr Überleben essenziell, da sie als Bodenbewohner direkt mit den ausgebrachten Stoffen in Kontakt kommen. Durch das Belassen von Laub unter Sträuchern schaffst du ideale Lebensbedingungen für diese nützlichen Bodenbewohner. Sie sind in Deutschland als ungefährdet eingestuft und tragen maßgeblich zur Bodengesundheit bei.
Der Ostliche Sechsstreifen-Saftkugler ist ein harmloser Nützling, der weder sticht noch beißt. Er ist in Deutschland nicht gefährdet und benötigt daher keinen speziellen Schutzstatus.
Der Ostliche Sechsstreifen-Saftkugler (Glomeris hexasticha Brandt, 1833) gehört zur Familie der Glomeridae innerhalb der Ordnung der Glomerida. Diese Tausendfüßer sind in Deutschland weit verbreitet und besiedeln bevorzugt feuchte, humusreiche Lebensräume. Als Zersetzer spielen sie eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des Bodens.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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