Bild folgtKI-generierte IllustrationGnaphalium sylvaticum
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Typisch fuer das Wald-Ruhrkraut (Gnaphalium sylvaticum) sind sein schlanker, aufrechter Wuchs und die silbrig-filzige Behaarung der Stängel und Blattunterseiten. Die eher unscheinbaren, bräunlichen Blüten sitzen in dichten Knäueln entlang des oberen Stängels und verleihen der Pflanze eine rustikale Optik. In deinem Garten besetzt es gerne lückige Stellen am Gehölzrand oder auf freien Bodenflächen und fördert dort die natürliche Vielfalt als Pionierpflanze (Art, die neu geschaffene Lebensräume schnell besiedelt). Da es sich unkompliziert über den Wind versamt, bringt es eine wunderbare Dynamik in naturnahe Beete. Schau doch mal nach, ob dieses dezente Wildkraut bei dir schon ein Plätzchen gefunden hat.
Natürliche Dynamik für Waldränder: Das Ruhrkraut überzeugt mit 0,31 m Höhe.
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Das Wald-Ruhrkraut spielt eine wichtige Rolle bei der natürlichen Besiedlung offener Bodenstellen im Garten. Seine extrem leichten Samen, die nur 0,0363 mg wiegen, werden durch Anemochorie (Windausbreitung) über weite Strecken verbreitet und ermöglichen der Pflanze, schnell neue Standorte zu erschließen. Die Blütezeit von Juli bis September schließt eine wichtige Lücke im sommerlichen Angebot für die heimische Fauna. Da es sich um eine indigene Art handelt, ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Ökosysteme. Im Winter bieten die trockenen Stängel zudem wertvolle Strukturen für überwinternde Lebewesen.
Bitte beachte, dass das Wald-Ruhrkraut laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungsfälle dokumentiert sind, sollten Kleinkinder beim Entdecken des Gartens beaufsichtigt werden. Im Falle einer ungewollten Aufnahme kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere liegen keine negativen Berichte vor.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.314 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), ideal sind mindestens 6 Stunden direkte Sonne.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze bevorzugt normale Gartenböden (Mittelzehrer) mit einem neutralen bis schwach sauren pH-Wert.
Feuchtigkeit: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht), Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Wuchshöhe: Mit einer fixen Höhe von genau 0,31 m bleibt die Art kompakt und ist ideal für den Vordergrund geeignet.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei offenem Boden.
Vermehrung: Das Ruhrkraut verbreitet sich über extrem leichte Samen (0,0363 mg) durch den Wind; lass die verblühten Stängel für die Selbstaussaat stehen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig, damit die Samenreife im Herbst abgeschlossen werden kann.
Gute Partnerin: Die Blutwurz (Potentilla erecta) – sie teilt die Vorliebe für frische, eher säuerliche Böden und ergänzt das Ruhrkraut am Gehölzrand.
Das Wald-Ruhrkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet. Es besiedelt natürlicherweise Waldsäume, Lichtungen und Kahlschläge, bevorzugt auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch fällt es durch seine schmalen, lanzettlichen Blätter auf, die unterseits dicht weißfilzig behaart sind, was der Pflanze als Verdunstungsschutz dient. Als Indigen (eine bei uns ursprünglich heimische Art) ist es perfekt an das regionale Klima angepasst und bildet eine charakteristische, unverzweigte Wuchsform aus.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →